Ein zweifacher Formel-1-Champion ebenso wie ein Ex-DTM-Meister verloren am Nachmittag wertvolle Zeit. Die Folgen für das Long-Run-Setup sind ungewiss...

Während das Fahrerlager die Frage diskutiert, ob durch die neue Schikane im dritten Streckensektor von Barcelona ein Sicherheitsrisiko ausgeht, steht für Mika Häkkinen schon jetzt fest: Sie birgt zumindest die Gefahr eines ärgerlichen Zeitverlustes... Während Teamkollege Bruno Spengler mit zwei Bestzeiten für Furore sorgte, kämpfte Mika Häkkinen mit dem fahrerischen Rhythmus - und kam schließlich völlig aus dem Takt. "In der zweitletzten Kurve habe ich immer wieder Zeit verloren", beschreibt Mika Häkkinen die für ihn deutlichen Auswirkungen des Streckenumbaus im dritten Sektor.

Der Versuch, hier die Grenzen der Fahrphysik auszutesten und so auf schnellere Rundenzeiten zu kommen, endete für den Finnen im Kiesbett ausgangs der Schikane: "Ich habe dann versucht, meine Performance dort zu optimieren - und habe leider das Limit gefunden... Meine Reifen sind zu stark auf den Curb und dann auf den Dreck geraten." Die unangenehme Folge: "Dadurch ging viel Zeit verloren, weil die Mechaniker das Auto genau unter die Lupe nehmen und die vielen Steine aus den Kühlern entfernen mussten."

Mit bescheidenen 19 Runden auf dem Konto endete der zweite Test für Häkkinen, der im Formel-1-Boliden drei Grand Prix auf dem Circuit de Catalunya für sich entschied, erneut nur im hinteren Mittelfeld. Noch mehr Zeit beim Versuch, eine geeignete Long-Run-Abstimmung zu erarbeiten, verlor am Nachmittag lediglich Gary Paffett - und auch den DTM-Champion von 2005 plagten Probleme mit dem Kühler. "Im zweiten Training hatte ich ein Leck im Kühler, das man so schnell nicht reparieren konnte. Bis morgen sollte das Fahrzeug aber wieder repariert sein", stellte der Brite nach ganzen sieben Runden frustriert fest.

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