Auch jetzt hatte das Wetter wieder seine Finger im Spiel. Da in den letzten Minuten die Sonne auftauchte, konnten einige Fahrer noch ihre Zeit verbessern.

Die schnellste Zeit im zweiten Test fuhr überraschend Alexandre Prémat mit einer Zeit von 1:24.382 Minuten. Allerdings fehlten seinem Teamkollegen Tom Kristensen nur 0,111 Sekunden auf den Franzosen. Die beiden hatten in letzter Sekunde Jamie Green und Bruno Spengler von der Spitze verdrängt.

Auch der zweite Test verspätete sich erneut. Allerdings durften sich die 20 Piloten diesmal über eine Regenpause freuen. Nach dem vernebelten und verregneten Vormittag brauchten die Teams und Fahrer den zweiten Test, um ihr Trocken-Setup zu erarbeiten. Am Ende des Tests kam sogar noch die Sonne hinter den Wolken hervor - eben typisch Eifel.

Die Positionen an der Spitze änderten sich während des Tests kaum. Jamie Green sicherte sich frühzeitig die Platz an der Spitze, vor seinem Markenkollegen Bruno Spengler. Der Brite steht immer noch unter hohem Druck. Er konnte bisher seine Leistung von 2006 weder bestätigen noch verbessern. Tom Kristensen lauerte auf der dritten Position.

Durch das Erscheinen der Sonne ging es in den letzten Minuten noch einmal rund. Alexandre Prémat schaffte zusammen mit Tom Kristensen den Sprung vor die Mercedes-Piloten. Da dürfte sich besonders der Teamchef von Prémat gefreut haben. Für das Team Phoenix Racing bedeutet der Nürburgring ein Heimspiel: Sie sind nur zwei Kilometer von der Strecke entfernt stationiert. Jamie Green und Bruno Spengler rutschten auf die Plätze drei und vier zurück. Timo Scheider setzte sich in letzter Sekunde wieder gegen Paul Di Resta und Mika Häkkinen durch und wurde Fünfter. Di Resta blieb auf Rang sechs vor seinen Markenkollegen Häkkinen und Bernd Schneider. Mattias Ekström und Martin Tomczyk hielten sich noch zurück und belegen die Plätze zehn und 14.

Eine tolle Leistung zeigte auch Markus Winkelhock, der mit seinem 2005er Boliden lange auf dem fünften Platz lag. Dies geschah allerdings auf der letzten Rille und so fand er sich immer wieder neben der Strecke. Ganz zufrieden war der Futurecom TME Pilot am Ende mit seinem Auto trotzdem nicht. Durch den Trubel in den letzten Minuten fiel er auf die elfte Position zurück.

Fast den gesamten Test lang konnte sich Vanina Ickx freuen, nicht auf der letzten Position zu stehen. Doch kurz vor Schluss erwischte Susie Stoddart eine gute Runde und verbesserte sich um einige Plätze.

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