Locker und gelöst präsentierte sich Matias Ekström nach seinem zweiten Platz im Qualifying. "Ich war ganz gut unterwegs und im letzten Qualifying war das Auto sehr geil", freute sich der Schwede im Gespräch mit der adrivo Sportpresse. Mit so einem heißen Schlitten wie seinem Audi A4 DTM wäre auch die Pole Position drin gewesen. Allerdings räumte Ekström freimütig ein, dass er auf seiner letzten Runde im Mittelsektor einen kleinen Fehler gemacht habe. "Aber wenn man am Limit fährt, dann passiert das nun mal. Mein zweiter Platz hinter Timo ist voll akzeptabel, denn Timo war schon das ganze Wochenende über sehr, sehr schnell", lobte er seinen Audi-Neuwagen-Kollegen.

Nun hat der Schwede die große Chance, seine Führung in der Gesamtwertung weiter auszubauen, da sein größter Konkurrent Bernd Schneider nur von Platz 14 an den Start geht. Doch soweit denkt Ekström gar nicht. Eher erinnert er sich an das Rennen in Mugello, wo ihm das Safety Car um den Sieg gebracht hat. So wünscht er sich morgen vor allem, dass man morgen um den Einsatz des Safety Cars herumkommt. "So würde es ein faires Rennen geben, bei dem alle nur auf der Strecke gegeneinander kämpfen. Das ist mein Wunsch für morgen." Doch auch ohne Pace Car hat Ekström die Markenkonkurrenz noch nicht abgeschrieben. "Schauen wir was kommt. Mercedes ist auch sehr stark."

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