Martin Tomczyk fährt im ersten Test die schnellste Zeit. Ihm folgen seine drei Teamkollegen in den 2007er-Boliden. Rockenfeller komplettiert das Audi-Quintett.

Gleich alle vier aktuellen Boliden konnte Audi ganz vorne platzieren. Martin Tomczyk sicherte sich mit einer Zeit von 1:45.198 Minuten die schnellste Zeit. Ihm folgen seine Teamkollegen Tom Kristensen, Mattias Ekström und Timo Scheider innerhalb einer halben Sekunde. Mike Rockenfeller platzierte seinen 2006er Boliden auf der fünften Position. Bester Mercedes-Pilot ist Gary Paffett auf Rang sechs.

Dieses Wochenende reist die "neue" DTM zum ersten Mal nach Mugello. Doch viele Fahrer kennen die Strekce bereits. 2005 fanden hier die offiziellen DTM-Testfahrten statt und Audi kam im Winter zum Testen in die Toskana. Mercedes-Pilot Bernd Schneider ist allerdings der einzige Fahrer, der hier schon Rennen gefahren ist.

Der schnellste Fahrer eines aktuellen Mercedes-Boliden ist Jamie Green auf der siebten Position. Ihm fehlt allerdings fast eine Sekunde auf Tomczyk. Spengler (Platz 10), Bernd Schneider (Platz 13) und Mika Häkkinen auf Rang 18 finden sich noch weiter hinten in der Zeitenliste.

Rückkehrer Markus Winkelhock schlug sich nicht schlecht. Er ersetzt Adam Carroll im Team Futurecom TME und platzierte sein 2005er-Fahrzeug auf Rang 14. Pech hingegen hatte Alexandre Premat. Der Franzose konnte wegen eines Aufhängungsbruch nur vier Runden absolvieren. Das wird ihn in der Abstimmungsarbeit an seinem 2006er Audi zurückwerfen, zumal er an den Audi-Testfahrten nicht teilgenommen hatte. Damals gehörte er noch nicht zum Audi-Fahrerkader.

Mit einer Länge von 5,245 Kilometern ist der Kurs der Längste im DTM-Kalender. Für Timo Scheider gehört sie auch zu den Anspruchsvollsten. Immerhin überwinden die Piloten auf dieser Berg-und-Talbahn einen Höhenunterschied von rund 41 Meter. Aber wie immer darf man die Zeiten der Tests nicht zu ernst nehmen. Je nachdem wer, wann einen Longrun fährt oder ein vorgebenes Programm abspult.

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