Nach einem überzeugenden Rennen in Nürnberg sieht Gary Paffett weiterhin nicht als alleinige Angelegenheit der Neuwagenpiloten.

Zum Norisring-Hattrick nach seinen beiden Siegen 2004 und 2005 hat es für Gary Paffett zwar nicht gereicht - seine fahrerische Leistung war des Sieges jedoch durchaus würdig. Als mit Abstand souveränster Jahreswagenpilot wusste der Brite wie bereits im Qualifying die Neuwagen zu ärgern und hielt auf Rang vier gar den Anschluss im Titelkampf.

"Schon der vierte Startplatz war erfreulich, dann hatte ich einen guten Start und habe mir einen tollen Kampf mit Bernd und Mattias Ekström geliefert. Wir hatten keine außergewöhnliche Strategie, aber sie hat gut funktioniert, ebenso wie die Boxenstopps", berichtet Paffett im Gespräch mit uns von den positiven Seiten des Rennens, denen nur wenige Schattenseiten gegenüberstanden. So kämpfte Paffett nicht erst zur Endphase der insgesamt 74 Runden mit einigem Materialverschleiß, die den vierten Platz aus seiner Sicht umso mehr aufwerten:

"Um am Ende die Top 3 anzugreifen, hätte es trotzdem nicht ganz gereicht. Wir hatten ein wenig Übersteuern, die Reifen haben abgebaut und gegen Rennhalbzeit musste ich die Bremsen schonen." Da kam es dem DTM-Champion gelegen, dass der hinter ihm liegende Tom Kristensen mit dem gleichen Problem kämpfte - und Paffetts vierten Rang nicht mehr gefährden konnte. "In der Meisterschaft liege ich nur neun Punkte hinter Bernd, was ein überschaubarer Rückstand ist", gibt sich Paffett auch mit Blick auf den Titelkampf weiterhin angriffslustig...

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