Frankfurt/Main - Der Kölner Slawomir Peszko bleibt für drei Pokalspiele gesperrt. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte, hat das DFB-Sportgericht in mündlicher Verhandlung die Sperre bestätigt.

Damit folgte das Gremium dem Antrag des Kontrollausschusses und dem vorangegangenen Einzelrichterurteil vom 31. Oktober. "Der Tritt des Spielers Slawomir Peszko war eine klare Tätlichkeit. Seine Einlassung, er habe den Ball spielen wollen, ist eine Schutzbehauptung", kommentierte Hans E. Lorenz, Vorsitzender des Sportgerichts.

Peszko war in der 71. Minute des DFB-Pokalspiels beim MSV Duisburg am 28. Oktober wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen worden. Die Sperre für den Mittelfeldspieler endet in jedem Fall mit Ablauf der Spielzeit 2016/2017. Gegen die Entscheidung des Sportgerichts kann binnen einer Woche Berufung eingelegt werden.