Magdeburg (dh). Eine entscheidende Rolle im Kampf um den Einzug des SC Magdeburg in den europäischen Wettbewerb spielt nach heutigem Stand Frisch Auf Göppingen. Sollte das Team das aktuelle Finale im EHF-Cup für sich entscheiden, würde dem SCM der siebte Platz in der Handball-Bundesliga reichen. Das ergab eine Anfrage der Volksstimme bei der European Handball Federation (EHF) in Wien.

Die Konstellation stellt sich laut Markus Glaser, verantwortlich für die europäischen Wettbewerbe, zunächst wie folgt dar: Deutschland hat drei feste Plätze in der Champions League, einen festen Platz im Cup der Pokalsieger, zudem zwei feste Plätze im EHF-Cup. Für letzteren Wettbewerb, in dem in dieser Serie im innerdeutschen Vergleich der TV Großwallstadt und Göppingen um den Titel kämpfen, ist der Titelverteidiger automatisch qualifiziert. Damit sind es sieben Plätze.

Sollte Gummersbach zudem das Finale im Pokal der Pokalsieger gegen das französische Team Tembley für sich entscheiden, wäre der VfL ebenfalls als Titelverteidiger qualifiziert.

Die Situation in der Bundesliga ist derzeit folgende: Kiel (2.) zieht mit HSV Hamburg (1.) und Rhein-Neckar Löwen (3.) in die Champions League ein. Flensburg (6.) spielt als Unterlegener im DHB-Finale gegen Kiel im Cup der Pokalsieger. Die Füchse Berlin (4.) und Göppingen (5.) wären für den EHF-Cup qualifiziert. Sollte Göppingen das aktuelle Finale gegen Großwallstadt (10.) für sich entscheiden, wäre der SCM im EHF-Cup vertreten. Gewinnt Großwallstadt, wäre Magdeburg raus. Indes spielt das Ergebnis der Gummersbacher (9.) keine Rolle.

Glaser betonte außerdem, dass "eine eventuelle Teilnahme am Wild-Card-Turnier für die Champions League die Gesamtzahl der Plätz nicht verändert".