Es herrschte wieder der erwartet große Andrang am Freitagabend in der Biederitzer Ehlehalle beim alljährlichen "Fettweg"-Handballturnier des SV Eiche 05 Biederitz. Immerhin 46 Teilnehmer, also fünf weniger als im Vorjahr, fanden den Weg zum traditionellen Event in der Ehlegemeinde.

Biederitz (ihe/bjr) l Bevor jedoch der erste Anpfiff erfolgen konnte, wurden unmittelbar vorher die fünf Mannschaften zusammengestellt. Das Los wollte es bei der jüngsten Auflage so, dass das Feld ausgeglichen war wie noch nie zuvor. Der spätere Sieger im Modus Jeder gegen Jeden bei 1x10 Minuten Spielzeit hatte lediglich drei Zähler mehr als das Schlusslicht auf der Habenseite.

Auch diesmal waren neben den bekannten aktiven Biederitzer Gesichtern auch zahlreiche andere Gäste mit von der Partie. Besonders bemerkenswert: die Familie Kreyenberg aus Glinde, die gleich mit vier Aktiven angereist war. Neben den Söhnen Michael, Max und Martin, die allesamt im Verbandsligateam des GHV Eintracht aktiv sind, kam auch Vater Jörg mit an die Ehle und machte zwischen den Pfosten eine gute Figur. Überhaupt war der kleine Elbeort bei Barby stark vertreten, denn auch Sascha Timplan und Daniel Bierhals waren vor Ort. Aber auch die Magdeburger Vereine waren zahlreich präsent. Allen voran der BSV 93 Magdeburg II mit Sören Lärm, Tino Kirsten, Calvin Kleineidam und Lars Seidler sowie dem unheimlich spielstarken Nico Richter, der noch in der B-Jugend auf Punktejagd geht. Zu erwähnen waren auch die ehemaligen Biederitzer Spieler Martin Schwarz, Norman Wöhler und Carsten Blaeß, die trotz inzwischen recht großer Entfernung Jahr für Jahr den Weg zu diesem Turnier finden. Der Routinier schlechthin war am Freitagabend der 57-jährige Reinhard Bruchmüller. Auch er nutzte die Gunst der Stunde, um einige Pfunde zu verlieren.

Nach zehn Turnierspielen und 136 Toren setzte sich am Ende Team gelb vor Team grün durch. Auf Rang drei kam das blaue Team ein, gefolgt von den punktgleichen Teams rot und schwarz. Bester Torschütze mit 12 Treffern wurde Daniel Bahr vor Franziska Swoboda, Tino Kirsten und Martin Kreyenberg, die neunmal einnetzten.