Nach einer eher durchwachsenen Punkterunde der Nordligadamen des SV Eiche 05 Biederitz, steigerten sich die Handballerinnen in der Meisterrunde und schlossen die Saison als Drittplatzierte mit einer weißen Weste und acht Siegen in Folge ab.

Biederitz l (ihe/ahf) Auch in der abgelaufenen Spielzeit hatte der Spielbezirk Nord wieder die eher unattraktive Spielform der Punkterunde mit sich anschließender Meisterrunde als Modus vorgeschrieben.

Die Biederitzer begannen in ihrer Staffel mit einem erfolgreichen Start. Nach Siegen gegen Neuling Post SV Magdeburg (34:16), bei HV Solpke/Mieste (25:13) und gegen den SV Oebisfelde II (34:17) hatte der SVE bereits 6:0 Punkte auf dem Konto. Die erste eher unnötige Niederlag gab es dann im Derby gegen Fortschritt Burg (24:24), ehe etwas überraschend beide Zähler beim Vorjahresmeister TuS Magdeburg mit 20:17 entführt wurden. Das anschließende Spitzenspiel gegen die neu zusammengestellte und viel Erfahrung aufweisende Zweite des FSV 1895 Magdeburg ging etwas unglücklich mit 22:24 verloren.

Die Rückrunde wurde dann erneut mit drei klaren Erfolgen (32:22 bei Post SV, 44:14 gegen Solpke und 31:17 beim SV Oebisfelde II) begonnen, ehe auch der Punktverlust gegen Burg mit einem 37:26 vor eigener Kulisse verarbeitet werden musste. Im abschließenden Rückspiel beim Überflieger FSV II hielten die SVE-Damen eine Halbzeit lang sehr gut mit (10:9-Führung), ehe nur drei magere Treffer in Durchgang zwei die 13:20-Niederlage besiegelten.

So nahmen die Biederitzerinnen lediglich 5:7 Zähler mit in die Meisterrunde, die sie allerdings ohne ihren bisherigen Trainer Matthias Altrock bestreiten mussten, der aus privaten Gründen vorzeitig ausschied. Zum Auftakt gab es einen 34:26-Erfolg gegen den BSV 93 Magdeburg III, ehe das richtungsweisende Spiel in Barleben mit 32:28 gewonnen wurde. Zwei eher durchschnittliche Leistungen reichten sowohl gegen die TuS- Reserve (26:23) als auch beim FSV Magdeburg (27:17), ehe auch das Rückspiel beim BSV 93 Magdeburg III (29:22) zu einer deutlichen Angelegenheit wurde.

Auch im zweiten Spiel gegen den Barleber HC blieben die Punkte in Biederitz (31:23), sodass Rang drei in der Endabrechnung schon frühzeitig feststand. Dennoch wurde auch in den verbliebenen Begegnungen die weiße Weste der Meisterrunde nicht beschmutzt, denn sowohl beim TuS Magdeburg II (22:16) als auch daheim gegen den FSV 1895 Magdeburg (33:24) gab es zwei klare Erfolge.

Im Nordcup schied der SVE als Vorjahressieger dagegen im Halbfinale gegen Barleben mit 32:33 nach Verlängerung aus.

"Nachdem in der Punkterunde vieles zu wünschen übrig ließ, haben wir uns in der Meisterrunde steigern können. Mit Platz drei sind wir nicht unzufrieden", meinte Marina Beer rückblickend. Sie stellte sich nach dem Abgang von Matthias Altrock lobenswert in den Dienst der Mannschaft und fungierte seitdem als Spielertrainerin. Während die Baustelle Verantwortlichkeit auf der Bank bei den Eichedamen nach Lage der Dinge aktuell bereits gelöst scheint, ist der Spielmodus für die anstehende Saison 2014/15 noch offen. Es zeichnet sich allerdings eine Zusammenarbeit der Spielbezirke Nord und West unter noch offenem Namen ab.

SV Eiche 05 Biederitz Saison 2013/14: Josephine Fleischer (15 Spiele/0 Tore/0 Siebenmeter), Sandra Tuchen (12/0/0), Sophie Hesse (8/0/0) - Christin Lüter (16/38/4), Nancy Charnowski (18/49/19), Juliane Bock (20/102/21), Doreen Schieke (17/15/0), Nina Bublitz (16/112/10), Cindy Heitmann (15/50/0), Franca Gronemeier (12/14/0), Kati Schneider (15/52/0), Franziska Swoboda (17/56/5), Janina Lange (15/28/4), Marina Beer (17/17/0), Liesa Götze (12/29/9), Sarah Heyken (4/7/0)