Burg ( fgr ). Mit dem Blaugurt und viermal dem Grüngurt haben die G-Judoka des Judo-Jiu-Jitsu Burg nach einem achtwöchigen Zusatztraining unter Anleitung von Fritz Grund erfolgreich abgeschlossen.

Obwohl im G-Judo Hebelund Würgetechniken sowie Beinfassertechniken beim Wettkampf verboten sind, mussten diese im Rahmen der Gürtelprüfung demonstriert werden. Auch die erste Wurfgruppe ( Nage-No-Kata ) wurde abverlangt. Hierzu gehören neben der Begrüßungszeremonie die Würfe Uki-Otoshi ( ein Schwebehandzug ), der Seoi-Nage ( eine Schultertechnik ) und der Kata-Goruma ( das Schulterrad ). Zuvor wurden die beidseitige freie Falltechnik, die Grundformen der Wurf- und Bodentechniken, Anwendungsaufgaben im Stand und am Boden sowie im freien Wettkampf geprüft. Dieses komplexes Programm und die praktische Umsetzung war die Grundvoraussetzung zum Erwerb des höheren Gürtelgrades.

Die Prüfung zum Blaugurt hat Burgs vierfache Internationale Deutsche Meisterin Sabrina Pukall und zum Grüngurt Eve Guhra, Pascal Kämpfe, Bert Kissner, Stephan Wernecke bestanden. Ihre neuen Wurftechniken können sie bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der G-Judoka am 8. Mai in Bad Kreuznach anwenden.