Halle ( rgä ). Der Aufsteiger zur Volleyball-Landesoberliga hat am Sonnabend eine Überraschung verpasst : Beim USV Halle II verlor der Burger VC 99 mit 1 : 3. Dabei war gerade in den ersten beiden Sätzen durchaus mehr möglich gewesen. Bis zum 22 : 22 im ersten Durchgang verlief das Spiel noch ausgeglichen, aber dann nahm sich der VC 99 seine inzwischen typische kleine Pause, die die erfahrenen Gastgeber konsequent nutzten. Dabei hatte der USV auch Glück, als ein Linienball von Alexander Behr im Aus geahndet wurde. Burg zeigte nicht das erhoffte Aufbegehren und musste sich geschlagen geben. Ähnlich verlief auch der zweite Satz. Wieder ging es für die Gäste nur bis zum 22 : 22, den Rest erledigte der Gastgeber zum erneuten 25 : 22-Satzerfolg.

Auch im dritten Durchgang konnte sich zunächst keine Mannschaft vom Gegner lösen ( 8 : 8 ). Aber dann ging Michael Nagel zum Aufschlag. Und seine Serie bescherte den Burgern eine deutliche Führung, die sie nicht mehr aus der Hand gaben. Mit 25 : 15 gewannen sie also den Abschnitt. Und in den Burger Reihen wurde wieder an eine Wende geglaubt.

Doch den positiven Effekt nahm der VC 99 nicht mit in den vierten Satz. Die Gastgeber schalteten einen Gang höher und Burg lag schnell mit 1 : 10 zurück. Dabei waren nicht etwa Annahme oder Zuspiel die Schwachpunkte der Gäste, vielmehr schafften es die Angreifer nicht, die Bälle zu töten. So kam der USV zu einem ungefährdeten 25 : 16-Erfolg. Nach dem letzten Ball resümierte Sebastian Behr : " Wir haben mitgespielt, ohne jedoch unsere volle Leistungsgrenze zu erreichen, haben den Gegner nur im dritten Satz unser Spiel aufdrücken können. Das war zu wenig, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Keiner kann sich so richtig erklären, warum diese Partie in die Hose gegangen ist. " Letztlich hatte auch die Konstanz gefehlt, um in Halle punkten zu können.

Burger VC : A. Behr, S. Behr, Raab, Gellert, Hagendorf, Nagel, Prellwitz, Malter