Loburg (okr). Der SV Loburg hat das Halbfinale im Fußball-Kreispokal erreicht. Das Sportgericht des Kreisfachverbandes wertete am Montag die Viertelfinalpartie zwischen den Blau-Weißen und dem VfL Gehrden zu Gunsten der Gastgeber. Das Spiel war vergangene Woche Mittwoch in der 85. Minute beim Stand von 1:0 für den Kreisligisten abgebrochen worden. Eine kleine Gruppe randalierender Zuschauer hatte mehrfach Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen.

"Wir haben die Vorfälle mit der Polizei ausgewertet. Anhand von Zeugenaussagen und Fotos konnten wir nachweisen, dass sich unter den Randalierern auch Vereinsmitglieder des VfL Gehrden befanden", sagte KFV-Präsident Erhard Hölzel.

Deshalb habe das Sportgericht auf eine Neuansetzung der Partie verzichtet, wertete stattdessen das Ergebnis bei Abbruch des Spiels. "Es wäre nicht gerecht gewesen, Loburg zu bestrafen. Der Verein hatte zahlreiche Ordner im Einsatz, hat alles vesucht, um die Störer in den Griff zu bekommen", so Hölzel. Beiden Vereinen wurde am Montag durch den Pokalverantwortlichen Horst Wichmann das Urteil vorab mündlich übermittelt. Zudem hat der KFV bereits das Pokal-Halbfinale angesetzt. Demnach empfängt der SV Loburg am Pfingstmontag um 14 Uhr den Burger BC.