Güsen (ahf) l Mit vier Kreisliga-Akteuren traten die Handballer des Güsener HC am Sonnabend zur Verbandsliga-Partie gegen TuS Magdeburg-Neustadt an und verbuchten trotz der Personalnot einen deutlichen 35:26 (16:11)-Heimsieg.

Eine Auszeit im ersten Durchgang brachte die Wende. Die Güsener fassten in der Abwehr nun ordentlich zu und auch das Zusammenspiel der Torhüter mit ihren Vordermännern funktionierte deutlich besser. Hielten die Landeshauptstädter bis zum 10:10 noch gut mit, zündeten die Güsener kurz vor der Halbzeit den Turbo. Durch Ballgewinne in der Defensive kamen die Hausherren zu einfachen Toren im Tempogegenstoß, sodass die GHC-Sieben mit einer 16:11-Führung in die Kabine ging. "Einem Erik Steinbrecher, Martin Müller oder Thomas Leue muss man nicht mit vielen Worten erklären, was man von ihnen will. Das sind erfahrene Leute, die sich gut in die Mannschaft eingefügt haben", freute sich Güsens Co-Trainer Thomas Lepper.

Nach der Pause machten die Hausherren da weiter, wo sie vorher aufgehört hatten. Anders als in den Spielen zuvor trug sich jeder Akteur in die Torschützenliste ein und auch die fast schon obligatorische Güsener Schwächephase blieb aus. Über die Stationen 19:13 und 26:17 erarbeitete sich der GHC den 35:26-Heimerfolg, mit dem vorher wohl niemand gerechnet hatte. "Die Halle hat getobt. Die Fans waren mit unserer Leistung zufrieden und wir können das auch sein. Dieser Sieg war gut für unser Selbstbewusstsein."

Güsener HC: Bretschneider, Teske - K. Haßbargen (10), Dominik Schulz (6), Seydack (1), K. Lepper (3), Leue (1), Grosenick (1), Müller (2), R. Klewe (2), Steinbrecher (4), Heitzmann (1), Gerlach (4)

Zeitstrafen: GHC 3 - 5 Tus Siebenmeter: GHC 5/5 - 6/4 TuS