Die Halberstädter Handballfrauen haben nach der erfolgreichen Revanche gegen die Spielgemeinschaft Stahl Thale/Westerhausen auch am Sonntag das Punktspiel gegen Lok Oschersleben vor heimischen Publikum mit 18:17 gewonnen.

Halberstadt (bkr/dsc) l Mit dem Auswärtssieg im Rücken begannen die HT-Frauen hoch motiviert und gut eingestellt das Spiel gegen die Gäste aus Oschersleben. Zwar wurden gute Wurfmöglichkeiten erspielt, diese jedoch nicht genutzt. In den ersten zehn Spielminuten vergaben die Halberstädterinnen zwei Tempogegenstöße und einen Siebenmeter. Da hatte der SV Lok schon dreimal getroffen. Den ersten Treffer für den HT erzielte Sarah Möller nach 13 Spielminuten zum 1:3. Dann aber nutzten die HT-Frauen ihre Chancen deutlich konsequenter. Katharina Bartz, die dreimal in Folge erfolgreich war, und erneut Möller brachten die Domstädterinnen nach 20 Spielminuten erstmals in Führung (5:4). Den mit einem kleinen Kader angereisten Gästen ging in der Schlussphase der ersten 30 Minuten ein wenig die Kraft aus. Die HT-Frauen verteidigten entschlossen und nutzten die Chancen im erweiterten Gegenstoß. Deborah Konitzer erzielte vier Sekunden vor der Pause den Treffer zur 10:6-Halbzeitführung.

Die Lok-Frauen, die in ihrem letzten Heimspiel den Tabellenführer aus Ilsenburg bezwungen hatten, wollten sich auch in Halberstadt nicht einfach so geschlagen geben und kämpften sich bis zur 39. Spielminute wieder heran (12:10). Mit einem starken Zwischenspurt, getragen von der erneut gut aufgelegten Marleen Loß im Tor und einer konzentrierter Abwehrarbeit um Heike Kayser und Johanna Stachowiak im Mittelblock, zogen die HT-Frauen über 14:10 bis zur 18:13 (52.) davon. Josephine Sawall erzielte in dieser Phase zwei wichtige Tore. Die Gäste konnten aber wieder verkürzen, so dass es am Ende noch einmal knapp wurde.

"Ich glaube, meine Mannschaft hat das Spiel zu früh abgehakt. Gerade in der Schlussphase dürfen einfache Abspielfehler nicht passieren. Damit haben wir die Gäste unnötig herankommen lassen. Der Sieg ist mit 18:17 knapp, aber dennoch verdient. Wir müssen weiter daran arbeiten, uns über 60 Minuten, unabhängig vom Ergebnis, auf unser Spiel zu konzentrieren. Vielleicht gelingt uns das nächste Woche gegen Anhalt Bernburg", meinte HT-Trainer Matthias Stober.

HT 1861 Halberstadt: Loß, Nehrkorn - Sawall (3), Kayser (3), Behrens, Fröhlich, Mona, Möller (6), Münnich, Konitzer (3), Heyroth, Stachowiak, Bartz (3).

Siebenmeter: HT Halberstadt 5 (4), Lok Oschersleben (3/0); Zeitstrafen: HT Halberstadt 3, Lok Oschersleben 3.

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