Nach der Weihnachtspause ist es für alle Karatesportler schwierig, an die Leistungen des vergangenen Jahres nahtlos anzuknüpfen, da Kondition, Kraft, Schnelligkeit sowie Technik durch die Trainingspause gelitten haben. Daher ist der erste Wettkampf immer eine große Herausforderung.

Halberstadt. Karateka des Yamakawa Karate-Do Halberstadt/Ballenstedt stellten sich am Sonnabend und Sonntag dieser ersten Aufgabe. Einige gingen beim Sakura-Cup im brandenburgischen Senftenberg an den Start. Über 50 weitere Vereine aus Deutschland und Tschechien nahmen ebenfalls diese Gelegenheit zum einem ersten Leistungs- vergleich wahr, so dass spannende und niveauvolle Kämpfe zu erwarten waren.

In den Kategorien der Kinder männlich und weiblich starteten für das Yamakawa Do Alexandra Graf und Lea Manitz. Die beiden Mädchen schlugen sich sehr gut, belegten die Plätze drei bzw. fünf. Lea Rebecca Große, Kristina Manitz, Anne Gringmuth, Franziska Graf und Leah Keller mussten sich durch das größte Starterfeld kämpfen, denn 40 weitere Sportler strebten nach dem Sieg bei den Schülern in der Altersklasse U14, weiblich. Graf überzeugte von Runde zu Runde die Kampfrichter und gewann souverän. Auch Keller konnte sich sehr weit nach vorn kämpfen und belegte Platz fünf. Weitere Erfolge wurden in den Kategorien Jugend männlich und weiblich verbucht. Alexander Wiechmann und Gina-Marie Fengewisch mussten sich zwar im Halb- finale ihren starken Gegnern geschlagen geben, sicherten sich jedoch in den folgenden Trostrunden jeweils den dritten Platz. Über das gleiche Ergebnis durfte sich auch das Synchron-Kata-Team der Schüler mit Leah Keller, Anne Gringmuth und Franziska Graf freuen. Schließlich mussten sich Giacomo Disero und Christiane Georg im Bereich der Leistungsklasse beweisen. Beide zeigten ausgereifte und hochwertige Katas. Disero wurde jedoch kurz vor dem Finale in die Trostrunde verwiesen und konnte den Wettkampftag mit einem verdienten fünften Platz beenden. Chris- tiane schaffte den Sprung in das große Finale, das sie als Siegerin beendete.

Der Sakura-Cup war für die Yamakawa-Kämpfer erneut ein willkommener Auftakt und lässt für die kommenden Wettkämpfe, wie der Landesmeisterschaft im Februar, auf gute Ergebnisse hoffen.

Zeitgleich zu diesem Cup fuhren drei Yamakawa-Sportlerinnen zur Sichtung für den Bundeskader der Schüler. In Frankfurt (Main) mussten Marie-Josefine Richter, Celina-Justine Fengewisch und Theresa Bock der Bundestrainerin Scharzad Mansouri ihr Können demonstrieren. Der Verein hofft, dass neben Richter, die bereits seit zwei Jahren zum Bundeskader gehört, nun auch Fengewisch und Bock diese Ehre zuteil wird.