Darlingerode (rma/ige/mak) l Ohne Fortune blieb der SV Darlingerode/Drübeck am Sonnabend im Heimspiel gegen den TSV Hadmersleben. In einer umkämpften Partie mussten sich die Hausherren am Ende mit 2:3 (1:3) geschlagen geben und verpassten damit den Anschluss an das Liga-Mittelfeld der Fußball-Landesklasse, Staffel III.

Von Beginn an übte die Elf vom Trainergespann Patrick Oppermann/Mike Knobelsdorf Druck aus. So war TSV-Keeper Andy Behrens bereits nach drei Minuten geschlagen, doch Andreas Graul rettete im letzten Moment auf der Linie. Im Gegenzug machten die Gäste den Unterschied am Sonnabend deutlich: die Chancenverwertung. Michael Niemann erkämpfte sich auf der rechten Seite den Ball und bediente Yves Reiser mustergültig - 0:1 (4.). Glück für Darlingerode/Drübeck, dass der TSV in Person von David Hinz nur zwei Minuten später die Großchance zum 2:0 liegen ließ. Kurz zuvor noch in der Offensive im Blickpunkt, leistete sich Hinz im Anschluss im eigenen Strafraum einen großen individuellen Fehler. Er bekam den Ball nicht unter Kontrolle, so dass der Rettungsversuch von Graul nach energischem Nachsetzen von Danny Thomas zum 1:1-Ausgleich im eigenen Tor landete (9.).

Die Hausherren waren im Anschluss das spielbestimmende Team, scheiterten jedoch reihenweise an Behrens im TSV-Gehäuse.

So waren es wiederrum die Gäste, die ihre Chancen nutzten. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau und Vorarbeit von Ronny Manegold ließ sich Yves Reiser nicht zweimal bitten und traf zum 2:1 (33.). Auf eine weitere verpasste Chance der Gastgeber folgte in der 42. Minute die Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Manegold sah, dass Strzelecki zu weit vor seinem Tor stand und markierte per Distanzschuss aus rund 40 Metern das 3:1.

Nach der Pause blieb der Landesklasse-Rückkehrer spielbestimmend und erarbeitete sich viel Chancen. Mit Erfolg: So kam es nicht von ungefähr, dass Schiedsrichter Sebastian Wienecke nach Foul an Christoph Annemüller auf Strafstoß entschied. Alexander Preiß behielt die Nerven und verkürzte zum 2:3 (60.).

Da Michael Niemann wenige Minuten zuvor Gelb-Rot gesehen hatte, agierte der SVD in der Schlussphase der Partie in Überzahl. Ein Vorteil, den die Gastgeber jedoch nicht in Zählbares umwandeln konnten. Grund war nicht zuletzt Gäste-Torhüter Behrens. Immer wieder parierte der Schlussmann aus Hadmersleben stark und rettete seinem Team damit die drei Auswärtspunkte.

Aufgrund der zahlreichen Unterbrechungen und dem in der Luft liegenden Ausgleich waren die Gastgeber mit der knapp bemessenen Nachspielzeit von zwei Minuten alles andere als zufrieden.

Wollen die Schützlinge von Oppermann und Knobelsdorf den Anschluss an das Liga-Mittelfeld nicht gänzlich verpassen, muss am nächsten Spieltag im Derby gegen Osterwieck unbedingt ein Sieg her.

SV Darlingerode/Drübeck: J. Strzelecki - Gelhaar, Jungermann, Dierks, Heindorf, Wienert, Lüderitz, Rogacki, Preiß, Rehse (46. Annemüller), Thomas (58. C. Strzelecki); Schiedsrichter: Sebastian Wienecke (Halberstadt); Zuschauer: 86