Mit einer 0:2-Niederlage ist der FC Einheit Wernigerode vom Spiel beim ungeschlagenen Tabellenführer Burger BC zurückgekehrt. Die Mannen um das Trainergespann Stein/Helmstedt zeigten trotz Niederlage eine Reaktion.

Burg/Wernigerode (fbo) l Zu Beginn drückten die Gastgeber mächtig auf die Tube. André Helmstedt musste einen Kopfball klären (3.). In Minute zehn war er machtlos. Mit einem guten Diagonalpass öffnete Burg das Spiel.Die Flanke verwertete Franz Zimmer zum 1:0. Nach einem Freistoß sorgte Bastian Benkel für das 2:0 (22.). Aus einer Standardsituation resultierte die erste richtige Chance der Hasseröder. Andy Wipperlings Freistoß wurde abgewehrt, den Nachschuss von Tobias Plantikow parierte der Burger Torhüter Sascha Krüger. Bei einem weiteren Angriff konnten Gastgeber nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden. Den fälligen Strafstoß, von Franz Zimmer geschossen, parierte Helmstedt. War das die Wende? Von nun an zeigten die Hasseröder, dass sie das Fussballspielen nicht verlernt haben. So scheiterte Gottowik am Keeper und Matschke an der Abwehr.

Nach dem Seitenwechsel spielte zunächst nur der FC Einheit, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Auch die Einwechslung von Marco Oberstädt machte sich bemerkbar. Nach einem grippalen Infekt konnte er noch nicht von Beginn an auflaufen. Aber auch der Gastgeber blieb gefährlich. So landete ein Schuss von der Strafraumgrenze am Pfosten (69.). Die größte Chance hatte Oberstädt in der 73. Minute. Sein Volleyschuss wehrte Krüger gut ab. Sehr strittig war ein Zweikampf mit Burgs Steven Peseke, der mit Strafstoß für den BBC endete. Vorausgegangen war eine vermeintliche Abseitsstellung, die nicht erkannt wurde. Für wahres Erstaunen sorgte in dieser Situation aber Rot gegen Keeper Helmstedt. Für ihn rückte Kevin Richardt ins Tor. Er parierte in beeindruckender Manier.

FC Einheit: Helmstedt - Braitmaier (46.Lindemann),Richardt, Günther, Kopp, Werner, Gottowik (46. Oberstädt), Wipperling, Pape, Matschke, Plantikow; Torfolge: 1:0 Franz Zimmer (10.) 2:0 Bastian Benkel; Schiedsrichter: Maximilian Scheibel; Zuschauer: 142.