160 Judokas aus 18 Vereinen nahmen in Magdeburg an einem Turnier für Judoanfänger teil. Darunter war auch eine fünfköpfige Gruppe vom VfB Germania Halberstadt.

Magdeburg. An diesem Turnier durften Judokas bis zum gelben Gürtel teilnehmen. Das ist der zweite Gürtel, den die Sportler nach der zweiten Prüfung erreichen können. Das Besondere an diesem Turnier war, dass die Gewichtsklassen Tieren zugeordnet wurden, sodass sich auch die Jüngsten orientieren konnten.

In der Gewichtsklasse der Hummer (bis 25,6 kg) ging am vergangenen Sonntag für den VfB Germania Mika Simons an den Start. Er konnte seine er-sten beiden Kämpfe jeweils mit Wurftechniken vorzeitig entscheiden. Den dritten Kampf gewann er mit einer Festhaltetechnik. Da sein nächster Gegner schon vor Kampfbeginn aufgegeben hatte, wurde Simons zum Turniersieger erklärt. Sein Mannschaftskamerad Paul Spuhler kämpfte bei den Erdmännchen (bis 21,1 kg). Seinen ersten Gegner bezwang er mit einem Hüftwurf. Nach zwei folgenden Nieder- lagen mobilisierte er alle Kräfte und sicherte sich mit einem Sieg in seinem vierten Kampf die Bronzemedaille.

Ian-Gregor Zimmermann hatte an diesem Tag keinen Gegner in seiner Gewichtsklasse (bis 48,5 kg) und wurde damit Turniersieger. Die einzige weibliche Starterin für den VfB Germania Halberstadt war an diesem Tag Johanna Giesel. Sie kämpfte bei den Spatzen (bis 23,7 kg). Wie ihre Trainingspartner Simons und Spuhler hatte sie fünf Teilnehmer in ihrem Pool. Nach einer Niederlage im ersten Kampf konnte sie dann den darauf folgenden Kampf mit einem Schulterwurf siegreich gestalten. Nach einer weiteren Niederlagen und einem Sieg konnte sich Giesel dann am Ende auch über eine Bronzemedaille freuen. Nach einer langen Wartezeit konnte dann auch David Mikulla sein Können zeigen. Er hatte mit neun Judokas ein großes Teilnehmerfeld erwischt. In der Klasse bis 34,5 kg zog er nach drei Siegen souverän in das Finale ein. Dort musste er sich aber durch einen taktischen Fehler geschlagen geben. Die Freude des VfB-Judokas über die Silbermedaille war aber auch sehr groß.

Germanias Trainerin Nicole Mastalirsch war nach dem Turnier sehr stolz auf ihre Schützlinge, die in Magdeburg alle eine Medaille erkämpften.