Magdeburg (bkr). Die zweite Mannschaft vom VfB Germania Halberstadt hat den nächsten Auswärtssieg eingefahren. Auf dem ungeliebten Kunstrasen gelang den Germanen ein verdienter 2:0-Erfolg bei der SG Handwerk Magdeburg. Die Personalsituation war wieder so schlecht, dass sogar Trainer Ingo Vandreike seine Schuhe schnüren und das Team komplettieren musste.

In der ersten Viertelstunde taten sich die Halberstädter auf dem ungewohnten Geläuf sehr schwer. In dieser Phase versuchte der Gast- geber Druck zu machen, kam aber über gute Ansätze nicht hinaus. Nur bei einem Kopfball musste VfB-Torwart Alexis Lehnhard eingreifen, die Schüsse der SG-Spieler landeten alle vom Tor weit entfernt im Fangnetz. Nach etwa 20 Minuten hatten sich die Germanen besser auf den Platz und den Gegner ein- gestellt. Kapitän Stefan Hlady sorgte mit einem Kopfball für das erste Achtungszeichen (30.). Auch ein Freistoß von Florian Köhler ging um wenige Zentimeter vorbei (36.) und Friedrich Reitzig traf per Kof nur den Pfosten (37.). Drei Minuten später zielte Germanias Torjäger genauer und sorgte nach Pass von Köhler für den Führungstreffer. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte legte Reitzig nach einer Kombination über Vandreike und Köhler das 0:2 nach.

Im zweiten Durchgang gab es nur noch wenige Höhepunkte. Die Platzherren konnten und der VfB wollte nicht mehr, zumal bei den Germanen nun auch die Kräfte schwanden. Erwähnenswert sind ein Kopfball von Reitzig an den Pfosten (58.) und eine verunglückte Flanke, die Lenhard mit letztem Einsatz über den Querbalken lenkte (81.). "Wir haben uns trotz der Personal- misere vernüftig aus der Affäre gezogen", freute sich Trainer Vandreike über die drei Auswärtspunkte.

VfB Germania Halberstadt II: Lenhardt - Schwarzenberg, Hlady, Fitkau, Dannhauer, Rumlich, Reitzig, Stockhaus, Köhler, Vandreike, Neuhaus;

Torfolge: 0:1 Friedrich Reitzig (40.), 0:2 Friedrich Reitzig (45.); Schiedsrichter: Torsten Felkel (Salzwedel); Zuschauer: 70.