Auch die letzte Aufgabe in der Erfolgssaison 2010/11 hat der VfB Germania Halberstadt souverän gelöst. Gegen den FC Sachsen Leipzig war die Elf von Trainer Andreas Petersen mit 3:0 (2:0) erfolgreich.

Halberstadt. Die Partie war bereits vor Anpfiff als Risikospiel eingeordnet worden. Nach der Insolvenz der Gäste rückten in den vergangenen Tagen die Fans des FC Sachsen in den Vordergrund. Leider gehörte ihnen auch im Friedensstadion zu viel Aufmerksamkeit, so dass die letzte Saisonpartie nicht immer die Beachtung fand, die sie verdient hatte. Schon früh mussten die Polizeibeamten in den Innenraum geschickt werden, sonst wäre ein Erstürmen des Rasens der Gästefans unvermeidlich gewesen.

Als vorbildlich in diesem Zusammenhang muss das Auftreten beider Mannschaften erwähnt werden, denn sie ließen erst gar keine weitere Hektik aufkommen. Fouls waren so kaum zu sehen, es wurde sportlich fair miteinander umgegangen. Auch das Schiedsrichtergespann um Torsten Jauch passte sich der insgesamt brisanten Situation an und agierte immer mit dem richtigen Über- und Durchblick.

Die einheimischen Zuschauer warteten vor allem auf das 400. Oberliga-Tor des VfB. Kurz vor Einstieg in die Regionalliga war es nicht unbedingt sicher, dass das Team die fehlenden zwei Treffer markieren sollte. Florian Eggert, Timo Breitkopf - auf den nun nach dem Jubiläumstor eine besondere Auszeichnung des Fanclubs zukommt - und Michael Preuß sorgten im Verlauf aber doch für klare Verhältnisse und eben die gewünschten Tore.

Bei Trainer Andreas Petersen wich nach Abpfiff etwas Anspannung: "Heute können wir mal die Sau raus lassen."

   

Bilder