Haldensleben (red) l Handball-Sachsen-Anhalt-Ligist HSV Haldensleben verliert völlig unnötig sein erstes Punktspiel im neuen Jahr und somit auch das erste Heimspiel der Saison 2013/14 gegen den soliden, aber nicht übermächtigen, Landsberger HV mit 29:30.

Unnötig, weil eigene Unzulänglichkeiten den Gegner immer wieder zu einfachen Toren eingeladen haben. Niemand bis auf Andy Krüger erreichte eine konstante Leistung, die nötig gewesen wäre, um zu siegen. Verzichten musste der Gastgeber neben Tessmann auch noch auf Tysack. Das macht auch das Dilemma deutlich, in dem der Trainer steckt. Ihm fehlen einfach die Alternativen, vor allem wenn es mal bei den Leistungsträgern mal nicht läuft.

Die Unzulänglichkeiten fingen schon nach 30 Sekunden an, als der erste Siebenmeter verworfen wurde. Bis zum 7:7 (10. Spielminute) wogte das Spiel hin und her. Auch danach war man auf Augenhöhe. Nach etwa 20 Minuten machten sich erste Verschleißerscheinungen im Angriff und Abwehrarbeit bemerkbar, was die Gäste zur 11:8-Führung nutzen. Für das neunte Tor brauchten die Gastgeber fast vier Minuten. Zur Pause lag man gar 14:18 hinten.

Nach dem Wechsel Aufbegehren beim HSV, der in der 35. Minute 19:18 in Front ging. Allerdings luden einfache Fehler die Gäste zum Torerfolg ein. Nach 41 Minuten lag der HSV 19:21, später 22:25 hinten. 24:28 hieß es nach 53 Minuten und alles schien gelaufen. Doch die Gastgeber kämpften. Sie schafften den 28:29-Anschluss, hatten 60 Sekunden vor Schluss de Chance zum Ausgleich, die vergeben wurde. Im Gegenzug kassierte der HSV das 30. Tor.

HSV Haldensleben: Domann, Siegmund - Möritz (3), Fuhrmann (3), Kruse (8), Straßburger (7/1), Demuth (1), Krüger (6/3), Mucheyer, Fister, Damerau (1).

Siebenmeter: HSV 6/5, Landsberg 5/4. Zeitstrafen: HSV 4, Landsberg 8. Spielfilm: 1:0, 2:3, 6:6, 8:7, 8:11, 12:12, 13:17, 14:18 - 19:18, 22:22, 22:25, 24:28, 27:29, 29:30.