Barleben l Der FSV Barleben ist in der zweiten Runde des Landespokals noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Beim Landesligisten SV Braunsbedra gewann die Middendorf-Elf nach Verlängerung mit 2:0.

Die Partie begann ohne hochkarätige Chancen. In den ersten zwanzig Minuten war es ein verteiltes Spiel, in dem sich kein Team Vorteile erspielte. Dann ein langer Ball auf Prinz, dessen Eingabe Kühnast nicht verwertete. Kurz danach war Weiß mit einem Kopfball zu harmlos. Nach einer halben Stunde musste Loth in höchster Not klären. In der 33. Spielminute dann ein weiterer gefährlicher Angriff der Hausherren über die linke Seite. Kalkutschke musste hier im letzten Moment retten.

In der 40. Minute ein Pass von Potyka auf Kalkutschke. Dieser setzte sich zwar gekonnt durch, verzog aber knapp. Kurz vor dem Wechsel hätte Loth dann die Führung erzielen können. Doch aus fünf Metern scheiterte er mit seinem Kopfball am Keeper der Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel dann das gleiche Bild. Barleben fand nicht richtig ins Spiel und Braunsbedra machte die Räume eng und spielte auf Augenhöhe mit. Einen Freistoß von Hennecke verpasste Loth am langen Pfosten nur knapp (48.). Drei Minuten später reagierte Schlussmann Wasewitz glänzend gegen Hennecke.

Im Gegenzug musste Lenhard in höchster Not gegen Marschhausen mit einer Glanzparade retten. Nach einer Stunde Spielzeit kamen die Hauherren zu weiteren Möglichkeiten. Doch zum Glück für den FSV wurden die Angriffe meist am 16er unterbunden. In der 71. Minute eine weitere Chance für Braunsbedra. Doch auch Seidel verfehlte das Barleber Tor.

Zehn Minuten vor dem Ende tankte sich Marschhausen durch die Barleber Abwehr. Sein anschließender Schuss ging nur knapp am Dreiangel vorbei ins Aus. Fast mit dem Schlusspfiff gab es noch einmal eine riesen Chance für den FSV. Doch Wasewitz lenkte den Ball von Loth an die Querlatte. So blieb es beim 0:0 Unentschieden und es musste die Verlängerung her.

Ein Eigentor bringt den FSV auf die Siegerstraße

Aber auch hier änderte sich am bisherigen Spielverlauf nichts. Ein Schuss von Kalkutschke ging nur knapp über das Tor (103.). In der 111. Spielminute dann ein Eckball für Barleben und zum Pech der Hausherren köpfte ein Abwehrspieler den Ball zur 1:0-Führung für den FSV ins eigene Tor.

Nun warf Braunsbedra noch einmal alles nach vorn. Barleben spielte weiter konzentriert und konnte drei Minuten vor dem Ende durch Hagedorn auf 2:0 erhöhen. Dies war dann auch der Endstand und der FSV zog etwas glücklich in die dritte Pokalrunde ein.

SV Braunsbedra: Wasewitz - Czekalla (49. Hesse), Voigt, Sieber, Knaack, Duszynski, Marschhausen (97. Schulze), Kuhnert (46. Seidel), Rutz, Preuß, Schulze.

FSV Barleben 1911: Lenhard - Loth, Otte, Löw (76. Schönberg), Prinz (100. Matthias), Weiß, Potyka, Hennecke, Kalkutschke, Heckeroth, Kühnast (61. Hagedorn).

Torfolge: 0:1 Schulze (111. Eigentor), 0:2 Hagedorn (117.).

Schiedsrichter: Kay Schröter, Jürgen Müller, Alexander Sips.