Auch nach dem 25. Spieltag bleibt es im Kampf um Platz zwei in dieser Staffel spannend. Der Eilslebener SV und die SG Empor Klein Wanzleben, beide punktgleich und mit gleicher Tordifferenz auf Rang zwei und drei, gewannen knapp. Die Zuckerdörfler hätten dabei durchaus etwas für das Torverhältnis tun können, scheiterten aber an ihrer Abschlussschwäche.

Klein Wanzleben l Nach einer Abtastphase mit Mittelfeldgeplänkel bis Mitte der ersten Halbzeit übernahm Empor das Kommando auf dem Feld. In der 33. Minute war die Führung dann perfekt, als eine Dreierkombination Klosa - Ferl - Streckel durch Letztgenannten mit dem goldenen Tor abgeschlossen wurde. Danach scheiterte Tino Meier aus Nahdistanz an Torhüter Michael Röhr, der auch später seiner Mannschaft starken Rückhalt gab. Kurz vor der Pause hatte der Gast dann seine erste Minichance.

Nach dem Wechsel drehte Empor auf, zeigte spielerische Verbesserungen und besaß Chancen im Minutentakt, die aber allesamt auch in der folgenden Zeit versiebt wurden. Da fehlte auch den Routiniers die nötige Kaltschnäuzigkeit. Nach 70 Minuten spielte sich Tino Meier durch die gegnerische Abwehr, traf aber nur den Pfosten. Auch danach gab es weitere klare Möglichkeiten der Gastgeber. Fast hätte der Gast zwei Minuten vor Schluss Empors Nachlässigkeiten noch bestraft, aber der Kopfball ging nur knapp am Gehäuse des kaum geprüften Methner vorbei.

Torfolge: 1:0 Streckel (33.).

Empor: Methner - Howe, M. Maier, Schmidt, Pape, Klosa, F. Dänicke, Ferl, Streckel (72. Flügel), T. Meier (75. Waschull), Braunsdorf (90. Becker).

TSV Hornhausen: Röhr - Planinc, Kobus, Wollnow, Lehnert, Bunge, Korschikowski (60. Achilles), Pelczynski, Braune, Steckert (60. Stasch), Herbst.

Schiedsrichter: Pastwa (Elbeu), Friedrichs. Zuschauer: 60.