Walsleben l Die Fußballfrauen von Eintracht Walsleben haben gestern ihr Heimspiel gegen den BSV Magdeburg mit 2:1 (1:0) gewonnen. Die Gäste aus der Landeshauptstadt reisten lediglich mit zehn Akteurinnen an.

Die aktivere Mannschaft war von Beginn an das altmärkische Team. Nach 4 beziehungsweise 15 Spielminuten gab es die ersten Torchancen für den Gastgeber durch Maike Vorlop und Jeannette Heinrichs. Wurden diese noch nicht genutzt, so war Heinrichs in der 21. Minute zum 1:0 erfolgreich. Dabei nutzte sie einen langen Ball von Anned Werner aus der Abwehr heraus. Bis zur Pause wurden weitere gute Chancen liegen gelassen.

Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff aber jubelte die Eintracht erneut. Beim 2:0, das Simone Künstler vorbereitete, half eine gegnerische Spielerin, die das Leder ins eigene Tor abfälschte.

Erneut wurden in der Folge einige gute Chancen erarbeitet. Heinrichs und Jennifer Glewwe-Licor gefielen mit tollen Schüssen, doch Magdeburgs Torhüterin parierte bisweilen großartig.

Als Michele Levin nach einer Einzelaktion für den BSV auf 2:1 verkürzte, wurde es noch einmal eng, doch die Eintracht behielt den Kopf oben,

"Wir haben mehr investiert als der Gegner und die taktische Marschroute eingehalten. Ein verdienter Sieg", befand Trainer Mario Meyer.

Eintracht Walsleben: Becker - Schumacher, Glewwe-Licor, Werner, Rihsmann, Breitkopf (35. Künstler), Prycia, Vorlop, Groß, Heinrichs (88. Strutz), Behrend (78. Gotot).

Schiedsrichter: A. Last (Schönhausen), Zuschauer: 60, Torfolge: 1:0 Jeannette Heinrichs (21.), 2:0 Eigentor (47.), 2:1 Michele Levin (75.).