In der Fußball-Verbandsliga von Sachsen-Anhalt wird am Wochenende der 4. Spieltag ausgetragen. Die Altmärker vom 1. FC Lok Stendal empfangen am Sonntag (Anpfiff: 14 Uhr) die Mannschaft von Preussen Magdeburg im heimischen Stadion Am Hölzchen.

Stendal l Dabei trifft der gastgebende Tabellenzwölfte (3 Punkte) auf den Zehnten (4). Während Lok ein Trefferverhältnis von 7:7 hat, steht Preussen bei einem 3:3.

Die bereits um die 20 Pflichtspiele, die die beiden Teams bislang gegeneinander ausgetragen hatten, waren zumeist sehr spannend. Es gab allerdings auch Ausnahmen. Eine für Lok besonders bittere war eine 0:6-Niederlage im Magdeburger Germerstadion.

"Wir wollen den ersten Dreier landen"

In der vergangenen Punktspielserie erwiesen sich die Stendaler jeweils als Sieger. Einem 2:0-Auswärtserfolg (Torschützen: Vincent Kühn, Marius Weihrauch) folgte ein 1:0 (Ouzmane) am Stendaler Hölzchen. "Dieses 1:0 vor heimischer Kulisse war eines unserer besten Spiele der vergangenen Serie", erinnert sich Lok-Trainer Sven Körner, der für die neuerliche Auseinandersetzung mit den Landeshauptstädtern am Sonntag natürlich folgende Zielstellung ausgibt: "Wir wollen den ersten Dreier der Saison landen."

Dabei ist ihm, einem der besten Verbandsliga-Kenner, natürlich klar, dass Preussen eine physisch besonders starke, robuste Mannschaft ist, die den Altmärkern am Sonntag alles abverlangen wird.

Lok hat derzeit überschaubare Probleme bei der Besetzung. Offensivakteur Benedikt Nellessen schlägt sich mit Oberschenkelproblemen herum. Richard Liebisch ist ebenfalls leicht verletzt, und Eric Wagener befindet sich derzeit noch im Urlaub. Ansonsten kann Lok mit einem recht vollen Kader aufwarten.