Wolfenbüttel/Magdeburg l Die Basketball-Damen des USC Magdeburg haben auch ihr zweites Spiel im Jahr 2014 verloren. Beim Tabellenschlusslicht in Wolfenbüttel musste sich das Team von Trainer Stefan Willi Hart am Samstagabend mit 54:69 geschlagen geben und steht in der 2. Regionalliga West nach dem sechsten Misserfolg der Saison nun auf dem sechsten Tabellenplatz.

"Vielleicht", sagte Stefan Willi Hart, "haben wir nach unserem guten Saisonstart vergessen, eine Schippe draufzulegen." Der Frust saß einen Tag nach der Niederlage noch immer tief. Eigentlich hatte das USC-Team unbedingt gewinnen wollen, zumal es gegen den letztplatzierten MTV/BG ging. Ein Team, das zuvor erst einen Sieg hatte verzeichnen können - das aber ausgerechnet im Hinspiel gegen Magdeburg. Diesmal sollte es anders kommen - kam es aber nicht.

Schon vor dem Anpfiff gab es schlechte Neuigkeiten: USC-Coach Hart musste kurzfristig auf einige Spielerinnen verzichten. Die Elbestädterinnen reisten mit einem achtköpfigen Kader nach Niedersachsen. Die Gastgeberinnen waren vollzählig.

Zu Beginn entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Nach dem ersten Viertel führte Wolfenbüttel (15:13), im zweiten Spielabschnitt erarbeitete sich Magdeburg einen Vorsprung. Zur Halbzeit führte das USC-Team mit drei Punkten(31:28). Aber: "Wir hatten unsere Probleme im Ballvortrag, unsere Aufbauspielerinnen wurden permanent unter Druck gesetzt", wie Hart beobachten musste. Während Antje Skorsetz damit gut zurechtkam und 25 Punkte erzielte, konnte Spielmacherin Frauke Minkner keinen einzigen Zähler verzeichnen. Auch Elli Röhrmann (6 Punkte) und Cindy Stöhr (3) blieben unter ihren Möglichkeiten.

Mitte des dritten Viertels konnte sich Wolfenbüttel einen Elf-Punkte-Vorsprung erspielen. "Sie haben unseren Rhythmus immer wieder erfolgreich gestört", meinte Coach Hart, "wir waren auch einfach zu unorganisiert." Trotzdem lag der USC Anfang des letzten Viertels zunächst nur mit einem Zähler zurück. Dann aber "ließen die Kräfte nach", wie Hart sagte. Die USC-Damen mussten sich am Ende recht deutlich geschlagen geben - und das zum zweiten Mal in diesem Jahr. "Unsere Leistung stagniert, die Gegner dagegen werden besser", musste Stefan Willi Hart feststellen, "diesen Trend müssen wir schnellstmöglich stoppen."

USC: Skorsetz 25, Wilmerstaedt 13, Röhrmann 6, Schlenker 5, Stöhr 3, Schwagereit 3, Minkner, Pfannmüller.