Magdeburg (hm) l Die Handballerinnen des Magdeburger SV 90 laufen in der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen weiterhin vergeblich einem Erfolg hinterher. Das Team von Trainer Thomas Görlich kassierte beim Tabellenachten Lok Schönebeck eine 24:26 (14:13)-Niederlage. Auch diesmal ging im Schlussspurt die Puste aus.

Dabei führten die Lemsdorferinnen in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich mit vier Toren (8:12), lagen auch zur Halbzeit noch mit einem Treffer vorn. Auch beim Stand von 17:21 Mitte der zweiten Halbzeit sahen die Magdeburgerinnen noch wie der sichere Sieger aus.

"Wie in einigen Begegnungen zuvor kam dann wieder ein Bruch im Spiel. Es hatte den Anschein, als käme mein Team mit der Härte der Lok-Deckung nicht klar. Dabei spielten wir mehrfach in Überzahl, denn die Gastgeberinnen kassierten insgesamt zehn Zeitstrafen, wir nur vier", hatte auch Görlich keine plausible Erklärung für den Leistungseinbruch seiner Mannschaft. Der MSV nutzte die Überzahlsituation aber nur ungenügend, verwandelte zudem nur fünf von neun Strafwürfen. Lok kam zurück ins Spiel, glich zum 21:21 aus und sicherte sich zwei wertvolle Punkte.

"Glückwunsch und Respekt an Schönebeck. Lok bot teilweise eine umstrittene Härte, fuhr damit aber zwei wichtige Punkte ein, die dem MSV auch mal wieder gut zu Gesicht gestanden hätten", so Görlich.

MSV 90: Schöneck - Wolfien, Kracht 3/2, Zunkel 5, Jessica Reß 5/1, Körtge, Barth 3, Jennifer Reß 2, Lincke 2, Bormann 4