Germania Olvenstedt grüßt von der Tabellenspitze. Die Elf von Trainer Maik Herrmann besiegte den FC Zukunft mit 4:3, profitierte zudem von der Niederlage des bisherigen Spitzenreiters Groß Santersleben bei Fortuna II.

Alt-Olvenstedt l "Wir haben heute kein allzu gutes Spiel abgeliefert. Das beste war das Ergebnis. Vor allem spielerisch hatten wir uns mehr vorgenommen und wollten an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen. In den ersten 20 Minuten hatte ich nicht den Eindruck, dass wir dieses Spiel gewinnen wollten. Nach dem 0:1 haben wir uns dann aber zusammen gerissen", sagte Germania-Coach Maik Herrmann nachdem Schlusspfiff.

So konnte Zukunft durch Hausmann zunächst ein wenig überraschend in Führung gehen (11.). Der Ball lief in der Folge bei den Gastgebern ein etwas und prompt fielen die Tore. Einen hohen Ball in den Strafraum erläuft Patrick Kohrmann, der das runde Leder gut mitnimmt und vor dem Torwart die Ruhe behält (30.). Nur wenig später die Führung für die Germania. Andreas Bode schob nach einer Flanke unbedrängt ein (35.).

"In der zweiten Halbzeit wollten wir schnellstmöglich das 3:1 machen, was uns auch gelungen ist. Mit dem 4:1 waren wir dann eigentlich schon auf der sicheren Seite. Dann wurde es plötzlich noch einmal spannend. Im Endeffekt war der Sieg verdient, wenngleich auch der Glanz fehlte", erläutert Maik Herrmann.

Zunächst fasste sich Mirko Schröter in der 53. Spielminute ein Herz und schlenzte den Ball sehenswert von der Strafraumgrenze ins lange Eck. Nach einem Foul an Bode entschied Schiedsrichter Sämisch auf Strafstoß. Geburtstagskind René Müller durfte antreten und verwandelte sicher (62.). Wie aus dem Nichts wurde die Partie aber noch einmal spannend. Einen eher harmlosen Freistoß von Außen ließ Germania-Torwart Maik Wende unglücklich durch die Hände gleiten. Zukunft war wachgerüttelt, warf alles nach vorn und wurde belohnt. Ein überhartes Einstiegen von Wende, ahndete der Schiedsrichter mit dem zweiten Elfmeter des Tages (89.). Doch mehr als der Anschlusstreffer, sollte den Lemsdorfern in der Folge nicht mehr gelingen.

"Der Sieg geht für Olvenstedt durchaus in Ordnung. Mit der zweiten Luft konnten wir zum Ende noch etwas anfangen. Drei Tore aufzuholen, war dann aber doch zu viel", sagte Robert Herrmann, der Zukunft-Trainer Stefan Lutter an der Seitenlinie vertrat.

Germania Olvenstedt: Wende - Frank, Müller, Wrage, Freiknecht, Grasse, Reichert, Kohrmann, Schröter, Bode, Bauerfeind

FC Zukunft: Gotthard - Koderisch, Sass, Hausmann, Papazissis, Weidemann, Bergholz, Brasch, Glockmann, Kempter, Hoffmann

Tore: 0:1 Hausmann (11.), 1:1 Kohrmann (30.), 2:1 Bode (35.), 3:1 Schröter (53.), 4:1 Müller (FE 62.), 4:2 Hausmann (73.), 4:3 Weidemann (FE 89.)