Magdeburg (aej) l Der HSV Magdeburg kam in der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen bei der SG Lok Schönebeck am Ende noch zu einem deutlichen 27:20 (9:10)-Erfolg.

Ohne ihre beiden Rückraumspielerinnen Janna Kopmann und Joelina Kortz sowie die etatmäßige Torhüterin Sarah Schick begann die Aebi-Sieben dennoch mit sehr viel Engagement, führte nach 17 Minuten mit 7:4. In der Folgezeit ließ dann aber unverständlicherweise die Konzentration nach. Viel zu schnelle Abschlüsse und ein schlechtes Rückzugsverhalten ermöglichten es dem Gegner wieder ins Spiel zurückzukommen. So führte Schönebeck zur Pause nicht unverdient mit 10:9.

In der zweiten Halbzeit zeigten die jungen Magdeburgerinnen dann eine durchgängig disziplinierte Spielweise. Zwar erzielte Lok das erste Tor der zweiten Halbzeit, doch fortan übernahmen die Stadtfelderinnen das Kommando, gingen schnell in Führung und bauten diese bis zur 45. Minute auf 18:13 aus. Lok verkürzte nochmals auf 16:18, doch vor allem Neuzugang Lena Ruge, die eine starke Partie bot, brachte wieder Ruhe ins Angriffsspiel. Clara Zieger mit sehr wichtigen Toren von der rechten Außenbahn und Vanessa Goldgraebe mit einem tollen Leger von der linken Seite stellten den alten Abstand wieder her - 16:21.

Beim 17:24 durch die erneut stark spielende Winkler in der betrug der Abstand erstmals sieben Tore und die Partie gegen die teilweise überhart agierenden Gäste war zugunsten der Aebi-Sieben entschieden (53.) und am Ende ein aufgrund der Nachpausen-Steigerung verdienter Sieg in trockenen Tüchern.

HSV: Drews - Va. Goldgraebe 1, Kumpf 3, Vi. Goldgraebe 1, Zieger 2, Winkler 8, Meineke 1, Falkenberg 3, Lorenz 1, Wolke 2, Corfei 3, Ruge 2