Sudenburg (hm) l Am morgigen Sonntag (14 Uhr/Germerstadion) empfängt der Verbandsliga-Dritte MSV 90 Preussen den Tabellenachten 1. FC Lok Stendal zum Prestigeduell. Volksstimme-Redakteur Hans-Joachim Malli sprach mit Preussen-Trainer Alexander Daul über aktuelle Reiz-Themen.

Terminüberschneidung mit FCM: Wir haben unser Spiel extra auf Sonntag gelegt, weil der 1. FC Magdeburg gegen Plauen ursprünglich sonnabends spielen wollte, dann aber wie schon gegen Halberstadt auf Sonntag verlegte. Ab einem gewissen Zeitpunkt sind uns dann die Hände gebunden.

Verletztenmisere: Nils Oliver Göres erlitt nach einem wirklich brutalen Foul in Amsdorf eine Bänderdehnung im Knie und (!) Sprunggelenk. Es ist wohl nichts gerissen, er ist aber krankgeschrieben und fällt noch mindestens zwei, drei Wochen aus. Noch länger dauert es bei Nicolas-Peter Weber, der über Leistenbeschwerden klagt, wobei es keine richtige Diagnose gibt. Daniel Trinh, der sich beim Hallentraining die Hand-Elle anbrach, und Matthias Fischer nach einem dermatologischen Eingriff hoffen, bald wieder fit zu sein.

Saisonziel: Wir halten an unserem Ziel, oben mitzuspielen, fest. Ich sage aber auch, das Aufstiegsrennen ist noch längst nicht entschieden und wir wollen noch ein Wörtchen mitreden.

Landespokal: Die Neuauslosung des Halbfinals mit dem Gegner VfL Halle anstelle des Siegers FSV Barleben/Hallescher FC ist für uns sportlich eine Aufgabe, die wir an guten Tagen lösen können. Wirtschaftlich ist das sicherlich nicht der Kracher, hält sich der Zuschauerzuspruch am Gründonnerstag in Grenzen. Wir sind unter den letzten Vier nun mal nur der Karpfen zwischen den Hechten, wenn man davon ausgeht, dass die anderen Halbfinalisten aller Voraussicht nach aus der Regionalliga und der Oberliga kommen. Aber wir haben eine Chance.