Sudenburg. Trotz der 0:3-Niederlage vom vergangenen Wochenende beim Haldensleber SC ist beim Magdeburger Fußball-Verbandsligisten MSV 90 Preussen von Weltuntergangsstimmung nichts zu spüren. "Wir haben zwar die Tabellenspitze eingebüßt, liegen mit zwei Punkten Rückstand auf Rang vier. Doch das ist doch kein Rückschlag, zumal man in Haldensleben immer mit einer Niederlage rechnen muss. Wir lagen bereits fünf Punkte zurück, waren dann Erster. Eine Entscheidung ist noch lange nicht gefallen", sieht Trainer Dirk Hannemann die aktuelle Ausgangslage.

Wie bereits in unserer Montagsausgabe angeklungen, sieht der Coach die Ursachen für die Niederlage in der mangelhaften Chancenverwertung im ersten Durchgang. "Da waren wir vor dem HSC-Tor zu nachlässig! In der zweiten Hälfte wussten wir, was auf uns zukommen würde", so der Trainer weiter, der anmerkte, dass nach dem "Haldensleber Doppelschlag zum 2:0 das Spiel praktisch entschieden war."

Für den Trainer ist nach dem Spiel bei den auf Grund ihres individuell stark besetzten Kaders als Meisterschaftsfavoriten gehandelten Ohrestädtern eines klar: "Wir müssen jetzt in den kommenden Trainingstagen alles daransetzen, dass in unserer Mannschaft alle wieder den gleichen Leistungsstand haben. Das heißt aber auch, dass jeder Spieler den optimalen Fitnesszustand erreichen muss."

Das erscheint nötig, stehen doch mit den Auswärtsspielen beim FC Grün-Weiß Wolfen (12.2.) und beim TV Askania Bernburg (25.2.) sowie dem dazwischenliegenden Heimspiel gegen den TSV Völpke (19.2) drei ganz schwere Spiele vor den Preussen.