Durch drei sehenswerte Tore von Andrè Suchanek (52.) und Simon Weiß (75., 88.) gewann der Aufsteiger SV Fortuna Magdeburg am 19. Spieltag der Fußball-Landesliga Nord am heimischen Schöppensteg verdient mit 3:0 (0:0) gegen konzept- und ideenlose Gäste vom FC Einheit Wernigerode.

Eichenweiler (nsc). Die Chronik der 1. Halbzeit ist schnell erzählt. Der Gastgeber versuchte den Gegner durch den Einsatz spielerischer Mittel unter Druck zu setzen und die Gäste antworteten mit einer teilweise überharten Gangart. Die Hoof-Elf hielt dagegen und ließ sich durch die robuste Spielweise der Harzer nicht beeindrucken.

Wichmann (15., 16.) und Weiß (19) besaßen die größten Fortuna-Möglichkeiten zur Führung, die Gäste scheiterten am Unvermögen (42.) oder am Fortuna-Pfosten (45.).

Die zweite Halbzeit begann mit einer guten Kombination von Weiß und Engelmann, die Weiß nicht nutzte (49.). Fortuna blieb am Drücker und kam in der Folgezeit zu weiteren Tormöglichkeiten. Eine davon vollendete Suchanek mit einem sehenswerten Schuss in den rechten Torwinkel. Unmittelbar zuvor verstolperte Wichmann im Strafraum der Wernigeröder den Ball.

Die Fortunen zogen sich im Anschluss etwas zurück und kontrollierten das Spiel aus einer gut organisierten Defensive. Die Gäste agierten mit langen Bällen auf ihren großgewachsenen Stürmer Kopp, doch zumeist waren ihre Angriffsbemühungen unpräzise und somit eine sichere Beute für die beiden Innenverteidiger Heinrich und Kreibe. Einzig in der 68. Spielminute wäre ein Ausgleich möglich gewesen, aber der an diesem Tage überragende Suchanek konnte einen Kopfball nach einer Ecke vor der Torlinie klären.

In der 75. Minute eroberte der Suchanek den Ball in der eigenen Hälfte, schaltete schnell um und passte genau in die Schnittstelle zwischen Libero und Manndecker des FCE auf den rechts startenden Engelmann, der noch zur Krönung dieses hervorragend vorgetragenen Angriffs Wiese mit einer Körpertäuschung verlud und den Ball auf Weiß querlegte. Der Fortunatorjäger ließ sich diese Chance nicht entgehen und schob sicher zum entscheidenden 2:0 ein.

In der Folgezeit verwaltete die Elf von Trainer André Hoof das Ergebnis, wobei sich immer wieder Kontermöglichkeiten ergaben, die bei konsequenterer und genauerer Spielweise zu einem höheren Ergebnis geführt hätten. So war es lediglich Weiß vergönnt, den Ball noch einmal im Wernigeröder Gehäuse unterzubringen. Nach einem Traumpass von Engelmann über 40 Meter überlupfte Weiß den zögerlich an der Strafraumgrenze wartenden Helmstedt. Der Endstand war hergestellt.

SV Fortuna: A. Heinrich (46. Tübke), Augenstein, Kreibe, Th. Heinrich, Wöge, Suchanek, Nagel (81. Schmelzer), Helmecke, Weiß, Engelmann, Wichmann (60. Horneffer).