Sudenburg (hma). Fußball-Verbandsligist MSV Preussen droht, seine gute Ausgangsposition auswärts gegen die vermeintlich "Kleinen" zu verspielen. Bestes Beispiel: das 0:1 am vergangenen Spieltag beim Oscherslebener SC, das das vorherige 3:0 gegen Tabellenführer Sandersdorf entwertete und die Hannemann-Elf auf der Stelle treten lässt.

Heute nun gastiert der Tabellenzweite, der FC Grün-Weiß Piesteritz, um 15 Uhr zum Nachholspiel im Germerstadion. Eine Möglichkeit für den gastgebenden Tabellenfünften, seine Heimstärke zu untermauern und wieder oben anzugreifen.

Trainer Dirk Hannemann, der bis auf Alexander Siemke (Knie) sowie die privat verhinderten Sebastian Boßmann und Thomas Schulz alles an Deck hat, zur Ausgangssituation: "Gegen die vermeintlich Starken tun wir uns einfacher. Wir müssen sehen, dass wir nicht den Anschluss zu den Plätzen zwei, drei, vier verlieren. Hinten stehen wir gut, aber vorn fehlt die Durchschlagskraft."