Alte Neustadt (hoe). Am Sonntag haben die Regional-liga-Volleyballer des USC Magdeburg eine erneute Chance, zumindest den Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen, in erster Linie gegenüber den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen, zu halten. Ab 15 Uhr gastiert dann der furios in die Saison gestartete Aufsteiger Berliner Volleyballverein "Vorwärts" in der Campushalle.

In letzter Zeit mussten die Berliner aber einige empfindliche Niederlagen einstecken, u.a. gegen den Tabellenletzten VfK Südwest Berlin.

Natürlich wollen auch die Gastgeber die Punkte in der Elbestadt behalten und nach der knappen Niederlage in Königs Wusterhausen endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern.

Was dazu erforderlich ist, wissen die Magdeburger, hatten sie doch zuletzt trotz eines insgesamt ordentlichen Spieles wieder einige Chancen nicht genutzt und dann knapp mit 14:16 im fünften Satz verloren.

Obwohl bei den Gastgebern erneut Personalnotstand angesagt ist, da Hendrik Kliefoth wieder Probleme mit dem Ellenbogen des Schlagarms hat und Stefan Meineke nach seiner Schulterverletzung wohl dauerhaft ausfällt, geben sich die Hausherren kämpferisch und wollen sich für die Hinspiel-niederlage revanchieren.

Dazu haben sie neben der Erhöhung der Angriffseffektivität vor allem im Blockbereich noch einmal "eine Schippe" aufgelegt, um die nötigen Punkte für einen Heimsieg einzufahren. Bei einigen seiner USC-Akteure sieht Trainer Hendrik Oelze noch Steigerungspotenzial: "Einige Spieler haben durchaus noch Reserven, die sie zwar im Training ausschöpfen, jetzt aber auch einmal im Wettkampf zeigen müssen."