Nach erstmaliger Teilnahme der Schwimmer-Auswahl des Sportgymnasiums Magdeburg an einer Schülerweltmeisterschaft lässt sich konstatieren, es war eine schöne Erfahrung, für die es sich lohnt, in zwei Jahren erneut zu kämpfen.

Magdeburg (mus/hma). Nachdem die eigentlichen Sieger des Bundesfinals "Jugend trainiert für Olympia", Paula Beyer, Johanna Friedrich, Sarah Grodde, Anna Heinemann, Victoria Helmstädt, Lena Kellerstraß, Luna Medoch, Marie Neumann und Julia Thiemann, durch die Vorbereitungen auf die Deutschen Meisterschaften und Jugendeuropameisterschaften nicht an diesem für das Sportgymnasium so bedeutungsvollen Ereignis teilnehmen konnten, sorgten die Schwimmerinnen Sophie Haack, Nadine Stache, Carolin Herrmann, Sarah Grodde, Josephine Gras, Michelle Hein, die nunmehr nachnominiert wurden, mit ihrem Einsatz für einen beachtlichen zehnten Platz.

Im Gegensatz zum SCM ermöglichten es die Berliner, dass die im Herbst vergangenen Jahres beim Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia" siegreichen Jungen aus der Bundeshauptstadt trotz DM- und EM-Vorbereitung auch bei der Schul-WM auf Malta vertreten sein konnten.

Bei starker Konkurrenz konnten sich über zwei Wettkampftage die Türkei, Taiwan und Spanien die Plätze eins bis drei sichern. Eine erneute Teilnahme bei einer Schüler-WM könnte sich das Sportgymnasium mit einem Sieg im Bundesfinale 2012 sichern. Dann finden Titelkämpfe 2013 in Israel statt.

Fazit des Mannschaftsbetreuers Dirk Hörnlein, Lehrer am Sportgymnasium: "Die Moral war ausgezeichnet, leistungsmäßig war aufgrund des hohen Wettkampfniveaus dieses Mal nicht mehr möglich. Dank gilt den Firmen, Eltern, Schülern, Trainern und Vereinen, die durch ihre Unterstützung die Teilnahme der Mannschaft ermöglichten."