Vor teils schweren, aber dennoch lösbaren Aufgaben stehen die beiden Magdeburger Fußball-Verbandsligisten am anstehenden 30. Spieltag dieser Spielklasse. Während der MSV 90 Preussen (10.) bereits am heutigen Abend ab 18.30 Uhr beim TSV Völpke (14.) zu Gast ist, empfängt der Spitzenreiter 1. FC Magdeburg II am Sonnabend ab 15 Uhr den Vorletzten FC Einheit Wernigerode an der MDCC-Arena.

Magdeburg. Erneut geht der Spitzenreiter 1. FC Magdeburg II in ein Heimspiel als Favorit. Nach dem Lokalrivalen MSV 90 Preussen am vergangenen Sonntag sind nunmehr die Kicker des Aufsteigers FC Einheit Wernigerode zu Gast an der MDCC-Arena. Anstoß ist am Sonnabend um 15 Uhr.

Dabei haben die Club-Kicker mit den Harzern noch eine Rechnung offen. Am 8. Spieltag fuhren die Blau-Weißen als Spitzenreiter in den Harz, kassierten eine 0:2-Niederlage und mussten die Tabellenspitze an Lok Stendal abtreten.

Auch im Rückspiel gehen die Magdeburger als Spitzenreiter in das Spiel, während Einheit sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat. Nach dem 3:0 über die Preussen wäre alles andere als ein Sieg des FCM II eine große Überraschung. Wer den Dress der Club-Zweiten überstreift, entscheidet sich allerdings erst heute nach dem Abschlusstraining.

Von der Papierform her gehen die Preussen ebenfalls als Favorit in die Begegnung beim TSV Völpke. Doch Trainer Dirk Hannemann hebt warnend den Zeigefinger. "Auch wenn der TSV derzeit alles erdenkliche zur Rettung seiner zweiten Mannschaft in der Landesklasse unternimmt, dürfen wir den Kontrahenten nicht unterschätzen!" Hannemann, der ein Kampfspiel erwartet, hat den TSV im Spiel gegen Haldensleben beobachtet. "Egal wer heute für den TSV aufläuft, er wird kämpferisch alles geben", lautete sein Fazit.

Hannemann erwartet von seiner Mannschaft eine "engagierte und kämpferische Leistung. Wir müssen es unseren Sponsoren, unseren Fans und auch uns selbst zeigen, dass wir es besser können als zuletzt gezeigt." Zwar können die Preussen nicht geschlossen gen Völpke abreisen. Der Coach hofft aber, dass am Spielort seine Mannschaft vollzählig und pünktlich aufdribbelt. Bis auf die langzeitverletzten Akteure haben die Preussen keine Ausfälle zu beklagen.