Am 23. Spieltag der Fußball-Verbandsliga empfängt die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg am Sonnabend ab 15 Uhr den Haldensleber SC an der MDCC-Arena. Dagegen muss der MSV 90 Preussen zur gleichen Zeit beim FC Grün-Weiß Piesteritz antreten.

Magdeburg. Die Haldensleber, die in der Rückrunde erst eine Begegnung ausgetragen haben, sind in der Winterpause noch einmal sehr aktiv gewesen und haben auf dem Transfermarkt nochmal kräftig zugeschlagen. So wechselten mit Felix Binsker und Oliver Grimm ( beide VfB Germania Halberstadt ) zwei Oberligaerfahrene Akteure an die Ohre. Mit Andrevason Mendes Goncalves und Steven Herold von den Ligakontrahenten 1. FC Lok Stendal und 1. FC Magdeburg II sowie Lars Hering von der SG Klinze / Ribbensdorf heuerten drei weitere technisch gut ausgebildete Kicker beim HSC an. Mit Marcel Helmecke, der zum SV Fortuna nach Magdeburg wechselte, hatte der HSC nur einen Abgang im Winter zu verzeichnen.

Gegen die mit zahlreichen ehemaligen FCM-Kickern bestückten Ohrestädter will der Tabellenführer aus Cracau die Spitzenposition in der Liga behaupten. " Das wird ein sehr interessantes Spiel werden ", freut sich auch FCM-II-Teammanager Lutz Pape auf die samstägliche Begegnung. Zumal die Magdeburger das Hinspiel mit 0 : 2 verloren und auf Wiedergutmachung aus sind.

Wer allerdings den Dress der Club-Reserve tragen wird, konnte Pape noch nicht sagen. " Die Situation hat sich gegenüber der vergangenen Woche nicht geändert. Wer wo aufläuft, entscheidet sich heute früh nach dem Abschlusstraining. Man kann aber davon ausgehen, dass wir eine spielstarke Mannschaft auf das Feld schicken werden. "

Die Sudenburger Preussen dagegen treten beim mit großen Zielstellungen in die Saison gestarteten FC Grün-Weiß Piesteritz an. Gegenwärtig hat die Elf von Trainer Dirk Hannemann sieben Punkte weniger auf dem Konto wie die Grün-Weißen. Allerdings haben diese schon drei Spiele mehr ausgetragen.

Dabei offenbarten die Piesteritzer eine gewisse Heimschwäche, unterlagen Sangerhausen mit 1 : 2, trennten sich von Ammendorf 0 : 0. Ein gutes Omen für die Preussen ?

" Das sehe ich nicht so, zumal man keine Überkreuzvergleiche anstellen sollte ", sieht Hannemann die Situation. " Sicherlich hat Piesteritz einen kleinen Vorteil, weil es bereits ihr viertes Spiel in der Rückrunde ist. Doch unsere Jungs sind heiß, brennen nach drei Monaten Pflichtspielpause und einer nicht gerade berauschenden Vorbereitungsphase mit wenigen Testspielen auf die Begegnung in Piesteritz.