Magdeburg ( hoe ). Spannender konnten es die Volleyballherren des USC Magdeburg am letzten Spieltag der Regionalliga Nordost kaum machen. In einem Wimpernschlagfinale sicherten sie sich durch den hart erkämpften 3 : 2 ( -14, -22, 23, 21, 11 ) -Erfolg beim MTV Wittenberg doch noch den Klassenerhalt. Mit diesem Sieg rutschte der USC gar noch auf Platz sieben vor und ließ den VfK Südwest sowie die Reinickendorfer Füchse, die damit absteigen müssen, noch hinter sich.

Dass ein Sieg hermusste, war allen Beteiligten vorher klar, und offensichtlich hemmte dieses Muss die Magdeburger im Auftaktsatz doch mehr als erwartet. Zudem ging Diagonalangreifer Lautenschläger angeschlagen ins Spiel, zog sich Mittelblocker Meineke beim Einspielen noch einen Sehnenabriss im Mittelfinger zu.

Die Wittenberger legten von Beginn an los, als ginge es für sie noch um alles, wollten wohl auch die Pokalschlappe wieder wett machen. Dementsprechend schwer fand der USC ins Spiel und kam im Auftaktsatz mit 14 : 25 arg unter die Räder. Als dann auch noch der zweite Durchgang mit 25 : 22 an die Hausherren ging, stand man mit dem Rücken zur Wand und nicht wenige der mitgereisten Magdeburger Anhänger befürchteten schon Schlimmes.

In den beiden Folgesätzen bekamen die Zuschauer dann einen offenen Schlagabtausch zu sehen, bei dem sich beide Teams nichts schenkten, fast jeder Punkt hart umkämpft war. Beinahe hätte der USC im dritten Satz noch eine 23 : 19-Führung verschenkt, ehe mit dem 25 : 23 der Anschlusssatz erreicht war. Da die Gäste auch im vierten Satz mit 25 : 21 die Nase vorn hatten, musste also der ungeliebte Tie-break die Entscheidung bringen.

Hier erwischten die Magdeburger den besseren Start, sahen beim 7 : 2 schon wie der sichere Sieger aus. Der MTV hatte sein Pulver aber noch lange nicht verschossen, konnte bis zum 6 : 7 aufschließen, ehe mit 8 : 6 für den USC zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden. War der Block der " Studenten " schon in den beiden vorangegangenen Sätzen das entscheidende Plus, so war er auch in der Endphase der Partie das Zünglein an der Waage, und Mittelblocker Michael Frost hatte mit drei Killerblocks nun seinen großen Auftritt und entscheidenden Anteil daran, dass der USC mit dem 15 : 11 den Sack zumachen konnte.

USC : Beyer, Frost, Hagemeier, Kliefoth, Lautenschläger, Meineke, Nahrstedt, Noack, Opitz, Schulz, Vogler, Ziskins.