Stadtfeld ( jae ). In beeindruckender Manier legte die zweite Mannschaft des HSC 2000 in der Handball-Oberliga der Frauen nach dem verdienten Heimerfolg in der vergangenen Woche gegen Tabellenprimus Niederndodeleben nach. Mit 44 : 20 ( 21 : 10 ) schickten sie die wirklich aufopferungsvoll kämpfende, aber auch stark ersatzgeschwächt antretende SG Lok Schönebeck auf die Heimreise.

Damit bewies die Bundesligareserve, dass der Vorwochenerfolg keine Eintagsfliege war und es schon gar nicht als Ausrutscher des TSV Niederndodeleben abgehandelt werden kann.

Hoch konzentriert begann der gastgebende HSC II und ging schnell mit 6 : 1 in Front. Doch plötzlich schienen alte Verhaltensmuster wieder die Oberhand zu gewinnen. Viel zu hektisch und unvorbereitet versuchte man die Angriffe abzuschließen. Das nutzten die Schönebeckerinnen um ihrerseits mit 7 : 6 die Führung zu übernehmen.

Aber die fällige Auszeit brachte wieder Ordnung ins Spiel der jungen Stadtfelderinnen. Zwar blieb der Gast insbesondere durch die sehr starke ehemalige HSCSpielerin Vivien Goldgraebe bis zum 10 : 9 dran, doch danach agierte die Bundesligareserve sehr konsequent. Folgerichtig ging man mit einer 21 : 10-Führung in die Halbzeit.

Auch in der zweiten Halbzeit hielt die Aebi-Sieben das Tempo und vor allem die Konzentration hoch und baute den Vorsprung, auch dank einer guten Leistung von Torhüterin Jana Mracek, bis zur 54. Minute auf 41 : 14 aus. Am Ende konnte der nimmermüde Gast vor allem durch die schon erwähnte 17-jährige Goldgraebe noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

HSC 2000 II : Mracek – Kracht 2, Burmester 8, Degen 7, Franke 7, Meissner 2, Sellaoui 7, Garz 4, Brademann 4, Nösel 1, Lampe 2.