Isenhagen / Magdeburg ( ugö ). Nach einer tollen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit gewann Aufsteiger BSV 93 mit dem 27 : 25 ( 12 : 17 ) bei der HSG RPT Isenhagen sein zweites Spiel in der Handball-Regionalliga Nord der Frauen.

Die Partie begann sehr ausgeglichen, Isenhagen legte vor und die Gäste glichen aus. Nach 14 Minuten stand es 5 : 5 und der HSG-Trainer nahm eine Auszeit. Die Gastgeberinnen spielten danach nicht besser, aber durch erneutes Auslassen von guten Möglichkeiten durch den BSV bauten sie erstmals eine Führung aus. Über die Stationen 7 : 5, 9 : 6 und 12 : 7 in der 21. Minute setzten sich die Isenhagenerinnen immer weiter ab.

Nun war BSV-Trainer Jens Ziegler gefordert und nahm seine Auszeit, um die Mannschaft umzustellen. Aber noch bekamen die Magdeburgerinnen keine Ordnung in ihre Reihen und der Rückstand erhöhte sich auf 14 : 7 in der 25. Minute. Wie schon in den letzten Begegnungen gaben sich die Olvenstedterinnen nicht auf und konnten mit dem Halbzeitpfiff auf 17 : 12 verkürzen.

Mit neuem Elan und dem Anwurf im Rücken kamen die Elbestädterinnen aus der Kabine. Durch eine starke Abwehrarbeit und einen energischen Vorwärtsdrang holten die Gäste ein Tor nach dem anderen auf. In der 38. Minute waren sie beim 18 : 16 wieder dran. In dieser Phase kassierten die Neulinge gleich drei Zwei-Minuten-Strafen. Damit standen nur drei Feldspielerinnen auf dem Parkett. Die regionalligaerfahrenen Gastgeberinnen nutzten diese Zeit, um wieder mit vier Toren in Führung zu gehen ( 22 : 18 / 45. Minute ).

Nach dem Ablauf der Zeitstrafen zogen die Elbestädterinnen erneut an. Besonders Kathrin Kluba und Katharina Nehring setzten sich immer wieder durch, wobei sie oft nur mit unfairen Mitteln gebremst werden konnten.

So erzielte Nehring den Anschlusstreffer zum 24 : 23 und eine Minute später Kluba den viel umjubelten Ausgleich. In den letzten neun Minuten ließ die Abwehr der Olvenstedterinnen nur noch einen Treffer zu und im Gegenzug warfen die Spitfires drei Tore und markierten damit ihren ersten Auswärtssieg.

Beste Werferin mit zehn Toren war an diesem Tag das Geburtstagskind Juliane Krüger, die sich mit diesem Spiel zu ihrem 20. Geburtstag selbst beschenkte und ihren Aufwärtstrend im BSV-Team bestätigen konnte.

BSV 93 : S. Krüger – Hesse, Thomas, Böthig, Friedrichn 1, Weißenborn 3 / 1, J. Krüger 10 / 4, Richter 2, Nehring 5, Pilgrim 2, Kluba 4 / 1.