Magdeburg ( hma ). Im neugeschaffenen Ligapokal für die Frauenfußball-Verbandsligisten gab es am Wochenende für die beiden Magdeburger Vertreter einen Sieg und eine Niederlage.

SG Handwerk – 1. FC Zeitz 1 : 0

( mri ). Um im Wettbewerb des neugeschaffenen Ligapokals zu bleiben, mussten die Handwerkerinnen unbedingt gewinnen. Dies begünstgte, dass die Zeitzerinnen nur mit neun Spielerinnen anreisten. Doch aus ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit konnten die Handwerkerinnen kaum Nutzen ziehen. Zum einen standen die Gäste sehr tief gestaffelt und spielten ohne Sturmspitzen, um den 2 : 1-Vorsprung aus dem Hinspiel zu verteidigen, zum anderen agierten die Handwerkerinnen viel zu zaghaft und unkonzentriert, um dieses Bollwerk knacken zu können.

So verpufften die Magdeburger Angriffe vor dem Strafraum der Zeitzerinnen, ohne deren Tor nennenswert gefährden zu können. Gleichzeitig sorgten die Zeitzerinnen durch sehr schnell vorgetragene Konterangriffe für Entlastungen. In der 40. Minute konnte dann aber die in der Verteidigung spielende Strunk mit einem Fernschuss die Zeitzer Torhüterin zum 1 : 0 überwinden. In der zweiten Halbzeit steigerten sich zwar die Magdeburgerinnen, konnten aber keine weiteren Treffer erzielen.

SG Handwerk : Peltzer – Monecke ( 80. A. Borris ), S. Borris, Strunk, Weingut, Lindner 60. Hübenthal ), Tuchen ( 46. Kassner ), Levin, Ruthsch, Rösler.

MFFC II – SV Pouch-Rösa 0 : 1

( ewu ). Mit 0 : 1 verlor die MFFC-Reserve das Liga-Pokal -Rückspiel gegen den SV Pouch-Rösa. Da sich beide Teams im Hinspiel 3 : 3 trennten, schieden die Magdeburgerinnen im neu eingeführten Liga-Pokal aus.

Die Leistung und die Einstellung der MFFC-Reserve war unzureichend. Mannschaftskapitän Katja Schulze versuchte es schon in der 8. Minute mit einem Schuss aus der Distanz, doch richtig zwingend war ihr Torschuss nicht. Stattdessen war es Gästestürmerin Katrin Müller vorbehalten, bereits in der 17. Minute zum Tor des Tages einzunetzen. Im direkten Gegenzug die wohl größte MFFC-Chance überhaupt. Von Heike Klemme völlig frei gespielt, vergab Kristin Grußka aus 10 Metern den Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit jedoch das gleiche Bild : viel Mittelfeldgeplänkel, kaum Strafraumszenen. Dazu stand der Gast sicher in der Defensive, hatte wie schon kurz vor der Pause durch Torschützin Müller eine weitere gute Gelegenheit ( 71. ). Als die eingewechselte Stefanie Kersten in der Schlussminute den Ball nach einer Ecke am zweiten Pfosten einlaufend, nicht im gegnerischen Tor unterbrachte, war das Ausscheiden des MFFC-Teams besiegelt, nachdem zuvor Osterburg, Rähse und Lücke bereits gescheitertet waren ( 78. ).

MFFC II : Wilhelms – Kreutzberg, Dessau ( 83. Kersten ), Schulze, David, Forth, Klemme, Grußka, Rähse, Diedrich ( 64. Lücke ), Osterburg.