Cracau. Während der MSV 90 Preussen am 10. Spieltag der Fußball-Verbandsliga spielfrei ist, muss der 1. FC Magdeburg II als zweiter Vertreter aus der Landeshauptstadt in dieser Spielklasse am Sonnabend ab 15 Uhr beim Neuling Naumburger SV 05 antreten.

" Wir wissen, dass wir die Naumburger nicht unterschätzen dürfen, zumal der Gastgeber ein doch eher körperlich betontes Spiel liebt und auf dem sehr windanfälligen Platz gern mit langen Bällen auf seine schnellen Stürmer agiert ", wusste FCM-II-Teamleiter Lutz Pape gestern zu berichten. " Trotzdem wollen wir die Heimreise natürlich mit drei Punkten im Gepäck antreten. "

Die breite Brust der Magdeburger scheint berechtigt. Immerhin reisen die Elbestädter, die ihr erstes Punktspiel gegen die Domstädter von der Saale bestreiten, als Tabellenvierter zum Drittletzten.

Allerdings haben die Magdeburger mit einem kleinen Handicap zu leben. Seit ihrem letzten Pflichtspiel am 30. September gegen die zweite Mannschaft des Halleschen FC ( 3 : 1 ), sind am morgigen Sonnabend 17 Tage ohne ernsthaften Wettkampf vergangen. So viele spielfreie Tage hatten einige Mannschaften zuletzt nicht mal in der Sommerpause. " Wir haben aber versucht, dass beste daraus zu machen. So haben wir gegen eine verstärkte dritte und gegen die erste Mannschaft Trainingsspiele bestritten ", so Pape weiter.

Wer aus der " Ersten " mitfährt, entscheidet sich erst heute Abend. Doch ist sich Pape gewiss, dass auch die eigenen Stürmer wie Herold und Glage die Aufgabe in Naumburg meistern würden.

Die Preussen dagegen haben ihren Spielern für das Wochenende spiel- und trainingsfrei gegeben. Während Trainer Dirk Hannemann einen Kurztrip in seine alte Heimat Wolfen zu einem Besuch der Begegnung Wolfen gegen Bernburg nutzt, beobachtet Mannschaftsbetreuer Andreas Kurth die Stendaler Lok in ihrem Heimspiel gegen Ammendorf. Der Grund ist ein ganz einfacher : Die nächsten Punktspiele bestreiten die Preussen zu Hause gegen Wolfen ( 24. 10. ) und in Stendal ( 1. 11. ).