Wefensleben (ast). Seit drei Wochen stehen die Judofreunde Wefensleben im Vorbereitungsstress. Vor drei Wochen begann er mit den Landeseinzelmeisterschaften in der Altersklasse (AK) U12. Hier traten die Judofreunde mit vier Wettkämpfern an.

Der Wettkampftag wurde mit einem beachtlichen Ergebnis beendet. Tom Rüster und Felix von Greave schafften jeweils einen fünften Platz. Alexander Brüser erkämpfte sich einen dritten Platz. Er verlor das unentschiedene Halbfinale durch Schiedsrichterentscheid (Hantai). Verena Schreinecke erkämpfte Platz eins, obwohl sie in diesem Jahr erstmals in der U12 antreten muss. Mit diesem Sieg ist nun zu dritten Mal in Folge Landesmeisterin geworden.

Mit dem ersten Training nach den Landesmeisterschaften ging es in die Vorbereitung zur Gürtelprüfung. Hier wollten zehn kleine Judoka ihr erlerntes Wissen unter den strengen Augen eines erfahrenen Prüfers präsentieren. Ihre Gürtelfarben veränderten Lena Franke, Kai Jaffke und Konrad Lötsch, sie schafften die Prüfung zum 8. Kyu. Arne Schomburg und Nils Weist verbesserten sich auf den 7. Kyu. Marco Schomburg und René Herzog legten die Prüfung für den 6. Kyu erfolgreich ab. Felix von Graeve, Alexander Brüser und Tom Rüster errangen den 5. Kyu.

Nur sechs Judofreunde Wefensleben maßen sich dann beim Burger Roland in den Altersklassen U10, U12 und U14 mit der Konkurrenz. Dafür waren die Leistungen ums beachtlicher. An dem stark besetzten Turnier, zu dem 165 Wettkämpfer aus 17 Vereinen, darunter aus Niedersachsen und Berlin, angereist waren, erkämpften sich alle Wefensleber Judoka einen Podestplatz. Dabei bot sich die Gelegenheit, die neu erworbene Gürtelfarbe zu präsentieren und die bestandene Prüfung zu bestätigen. So zeigte Nils Weist, der am 10. April erst den 7. Kyu erreicht hatte, die beste Tagesleistung für die Wefensleber. Pech hatten Wettkampftag Stefan und Alexander Brüser. Stefan verlor einen Kampf, weil sein Gegner einen kleinen Fehler ausnutzte. Alexander musste sich im Hantai-Entscheid geschlagen geben. - für beide stand Platz drei zu Buche. Verena Schreinecke bestätigte ihre zuletzt gezeigte Leistung und wurde ganz sicher Erste.

Stark trat Nils Weist auf. Im Finalkampf geriet er zu Beginn in Rückstand. Trotz anhaltenden Vorwärtsdranges gelang es ihm nicht, diesen Rückstand innerhalb der Wettkampfzeit aufzuholen. So blieb ihm der zweite Platz.