Mit Toren wurde am 21. Spieltag in der Fußball-Salzlandliga nicht gegeizt. Gleich 32 Mal durfte gejubelt - oder sich geärgert werden. Entsprechend offensiv fielen auch die Nominierungen für die Elf des Tages aus: Gleich vier Stürmer wurden von den Trainern empfohlen, dagegen nur zwei Verteidiger.

Salzlandkreis l Das größte Ausrufezeichen setzte wohl die TSG Unseburg/Tarthun, die mit einem 7:2-Kantersieg im Gepäck wieder aus Baalberge abreiste. Trainer Tino Kirst nominierte seine "zentrale Achse": Innenverteidiger Anee-Jan van der Velde, Keven Wichmann im Zentrum und im offensiven Mittelfeld Denis Winter. "Es war ein ganz starkes Spiel von den Dreien, die Einstellung passte. Keven war äußerst kampfstark, Anee-Jan hat hinten für Ordnung gesorgt", lobte der Coach. Wichmann und Winter krönten ihre Leistungen mit Treffern, Winter sogar doppelt.

Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgten die Eickendorfer, die mit 1:0 Spitzenreiter Drohn-dorf/Mehringen niederrangen. Der Freude entsprechend nominierte Trainer Marco Schmoldt drei Spieler, wenngleich nur einer den Sprung in die Auswahl packte. Daniel Stephan war "eine riesen Stützte", Benjamin Jakob arbeitete rechts energisch mit nach hinten und entschied viele Laufduelle für sich. Stürmer Philipp Schmoldt bereitete der FSV-Abwehr Probleme. Drohn-dorfs Trainer Sebastian Otte hob vor allem seinen "Sechser" Christian Laßbeck hervor, der "Verantwortung übernahm und die Bälle gut verteilte".

Nach dem 2:2 in Neugattersleben empfahl Bernburgs Trainer Norbert Lehmann seinen Angreifer Christoph Vatthauer, der "als alleinige Spitze richtig geackert hat". Lehmann lobte des Weiteren sowohl seinen Schlussmann Marcel Lehmann als auch Neugatterslebens Torhüter Philipp Schulze. "Ohne die beiden wäre die Partie 4:4 oder 5:5 ausgegangen."

Die zweite Sturmspitze in der Elf des Tages bildet Hakeborns Roger Bederke, der nach Meinung von Trainer Werner Brähmer "einfach überall zu finden war" und sich mit einem Treffer belohnte. Nienburgs Dirk Bizuga hingegen lobte "Stephan Marius Hensel, der in der Abwehr überzeugte."

Trotz der 2:3-Niederlage gegen Egeln stachen Jürgen Kauws zwei seiner Wolmirslebener ins Auge. Hinten überzeugte Andreas Protzmann, während auf links Markus Bählser glänzte. Bählser traf gleich doppelt und ist "unser Freistoßspezialist".