Einen großen Kampf bot der Glinder HV dem Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga, dem SV Eintracht Gommern. Am Ende musste sich der Gastgeber jedoch knapp mit 25:28 (14:14) geschlagen geben, so dass er weiter in Abstiegsgefahr schwebt.

Glinde l Von Anfang an sah sich Sascha Timplan einer Manndeckung gegenüber. Doch Julian Bauer, Jost Matisseck oder Max Kreyenberg am Kreis waren entweder selbst erfolgreich oder sie stellten gute Sperren, so dass der Rückraum-Schütze seine Versuche im gegnerischen Kasten unterbringen konnte. So holten die Gastgeber auch einen zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprung der Ehlestädter wieder auf und markierten zur Pause den 14:14-Ausgleich.

Nach dem Wechsel blieb Glinde sogar am Drücker, trumpfte in der Defensive mit einigen Ballgewinnen auf. Bis zum 17:15 sah es nach einer Überraschung durch den "Underdog" aus, doch dann gelang den Gommeranern ein 5:0-Lauf, weil der GHV einige einfache Ballverluste produzierte. Wenngleich das Team den Anschluss zum 22:23 erzielte, musste es im Anschluss den Favoriten ziehen lassen, der schließlich mit 28:25 relativ knapp die Oberhand behalten hatte.

"Es war schön, Gommern etwas zu ärgern. Wir haben eine sehr gute Abwehrarbeit und Torhüterleistung gezeigt, im Angriff spielten wir geduldig, was uns sonst nicht so gut gelingt. Nun wollen wir am Wochenende gegen Lok Oschersleben gewinnen, um den Klassenerhalt perfekt zu machen", sagte Glindes Coach Tristan Staat.

Glinder HV: Storch, Bartels - Bauer (1), Bierhals (1), Blumenthal, Kowaczek (1), Recker, Martin Kreyenberg (2), Michael Kreyenberg (10/5), Max Kreyenberg (2), Mattisseck (4), Timplan (4), Freiberg

Eintracht Gommern: Hartung, Braatz - Böttcher (5), Bretschneider (5), Kaese (4/3), Eckhardt (3), Schmidt (2), Sommerfeld (3), D. Einwiller (6), Bomke, Koch, Hoffmann

Siebenmeter: Glinde 5/5 - Gommern 3/3, Zeitstrafen: Glinde 6 - Gommern 3, Rot: Sascha Timplan (3x2 Minuten, 49:10) -Glinde-, Dennis Einwiller (42:41 Minuten) -Gommern-