Bei mäßiger Beteiligung durch andere Vereine fand für die Schönebecker Werfer der Start in die Freiluftsaison statt. Dank einer Teilsanierung des Speerwurf-Anlaufs kann diese Disziplin zukünftig weiter durchgeführt werden.

Schönebeck (dbr/fna) l Bei den Speerwerfern zeigten die Schönebecker auch ihre besten Leistungen. Allen voran Stefanie Räntsch, die sich innerhalb einer starken Serie im dritten Versuch auf sehr gute 49,20 Meter steigerte und damit eine neue Bestleistung erzielte. Aber auch die Jüngeren standen in nichts nach. So erreichte Florian Krüger in der M 14 mit 35,51 Metern ebenfalls eine neue Bestleistung. Im Kugelstoßen stellte er mit 9,07 Metern eine weitere Bestleistung auf.

Im Bereich der Altersklassen zwölf bis 15 ist eine breitgefächerte allgemeine Ausbildung im Training gefordert. Dazu zählen unter anderem neben dem Weit- und Hochsprung sowie dem Hürdenlauf auch die verschiedenen Wurfdisziplinen. Dazu müssen die Athleten ihre Vielseitigkeit in sogenannten Mehrkämpfen unter Beweis stellen.

Aus diesem Grund versuchten sich Lara Wilken, Marie-Christin Stark (beide W 12), Max Johne (M 13) und Luca-Max Heinemann (M 11) das erste Mal bei einem Wettkampf im Speerwerfen und Kugelstoßen. Der Jüngste von ihnen, Luca-Max, zeigte ein erstaunliches Wurfgefühl und erreichte auf Anhieb 19,89 Meter im Speerwerfen sowie 6,50 Meter im Kugelstoßen. Hier wurde er im "vereinsinternen Duell" nur von der älteren Lara übertroffen, die die drei Kilogramm schwere Kugel auf 6,73 Meter stieß. Lara fehlten dafür 15 Zentimeter an der Speerwurfweite von Luca. Aber auch Marie-Christin und Max erreichten bei ihrem ersten Ausflug in den Wurfbereich gute Ergebnisse, auf die sich weiter aufbauen lässt. "Alles in Allem konnten wir mit den erreichten Ergebnissen zufrieden sein", betonte Trainer Dirk Braune.

Das hat sich sicher auch "unser Senior" Peer Fitzner gedacht". Zum ersten Mal in der Altersklasse M 50 startend, kam er in den Genuss der um 1,26 Kilogramm im Hammerwerfen und 500 Gramm im Diskuswerfen leichteren Wurfgeräte. Seine Leistungen von 36,81 Metern und 34,94 Metern stellten das unter Beweis.

Jedoch war dieser Werfertag aufgrund weiterer zum selben Zeitpunkt in Sachsen-Anhalt in Stendal und Halle stattfindender Werfertage mit etwa 70 Teilnehmern im Vergleich zu den Vorjahren recht schwach besetzt. "Hier hat der Landesverband zukünftig die Aufgabe, die Vereine zu Terminabsprachen vor der Wettkampfsaison an einen Tisch zu holen."

 

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