Halle (fna) l Ende gut, alles gut. Zum Ausklang einer aufreibenden Verbandsliga-Saison in der Staffel Süd hat die SG Lok Schönebeck beim Tabellenletzten USV Halle einen 36:32 (18:13)-Erfolg eingefahren. "Es war ein versöhnlicher Abschluss der zeigte, dass wir uns trotz lange Spielpause motivieren konnten und Selbstvertrauen gesammelt haben", lobte Trainer Henning Stapf.

In den ersten zehn Minuten gab es ein Abtasten zwischen beiden Teams, dann gewannen die Gäste Oberwasser. Als Martin Schröder und Toni Warschkau in Manndeckung genommen wurden, "haben wir etwas umgestellt". Mario Meißner kaum auf Rückraum Mitte und zeigte "ein riesen Spiel". Neben seinen sieben Treffern setzte er auch seine Mitspieler sehr gut ein. Mit einem starken Christian Schuster im Tor, der zwei Siebenmeter gehalten hat, setzte sich Lok kontinuierlich ab. In der 45. Minuten führte das Team bereits mit elf Zählern Vorsprung.

In der Folge wechselte Stapf munter durch, Beispielsweise ersetzte Thomas Meyer am Kreis Kapitän Stefan Kazmierowski Halle spielte "Alles oder Nichts" und verkürzte seinen Rückstand merklich. Als es noch einmal eng wurde, geriet Lok sogar in dreifache Unterzahl, doch diese gewann das Team mit 2:0. Am Ende waren unter anderem Kazmierowski, der alle Siebenmeter verwandelte, und Warschkau für ihre Farben mit Einzelaktionen erfolgreich, der Sieg geriet nicht in Gefahr.

Lok Schönebeck: Schuster, Niemann - Schulz (1), Kazmierowski (12/7), Warschkau (5), Schröder (7), Meißner (7), Sauerzweig (1), Ernst (1), Krause (2), Bauer, Tomm, Meyer

Siebenmeter: Halle 7/4 - Schönebeck 7/7; Zeitstrafen: Halle 5 - Schönebeck 10