Der Schönebecker SV hat als einziges Team die zweite Runde des Fußball-Landespokals erreicht. Am Sonnabend, 16. August, tritt das Team nun beim SV Eintracht Elster aus der Landesliga Süd an.

Schönebeck l Die "Losfee" Achim Streich hätte es auch besser mit den Schönebeckern meinen können. Zum einen haben die "Roten" wieder einmal kein Heimspiel im Pokal, "wie schon seit Jahren", betont Trainer Marko Fiedler. Zum anderen ist Elster "ein unbequemer Gegner". Im vergangenen Jahr auf Rang vier strebt die Fußballmannschaft aus der 2500 Einwohner starken Gemeinde elbaufwärts aus der Nähe von Wittenberg erneut einen Platz unter den ersten Fünf an, wie Detlef Stache, der Geschäftsstellenleiter, erklärt.

Die Chance, in die dritte Runde einzuziehen und dann auf einen attraktiven Gegner zu treffen, wollen beide ergreifen. "Wir sind froh, dass wir ein Heimspiel haben", sagt Stache. Schließlich steckte dem Team die lange und komplizierte Fahrt nach Hohenmölsen, wo sie gegen den SV Großgrimma mit 3:1 gewannen, noch in den Beinen. Zudem war die Partie 153 Minuten lang, obwohl sie ohne Verlängerung auskam. Zwei Unterbrechungen aufgrund von Unwetter mussten beide Mannschaften über sich ergehen lassen, bevor Lango Laszlo, in der vergangenen Saison mit 14 Treffern zweitbester Eintracht-Torschütze, und Marcus Finke (2) den Einzug in die zweite Runde sicherten.

In dieser wartet nun der SSV. "Wir können die Schönebecker nicht einschätzen, wissen aber, dass sie sich im Mittelfeld der Nordstaffel etabliert haben. Sie werden es uns sicherlich nicht leicht machen. Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe", schätzt Stache ein.

Die "Roten" werden ihrerseits "alles daran setzen, in die nächste Runde einzuziehen", schaut Fiedler positiv voraus. Der Coach sieht diese Partie zudem als Chance, der sehr kurzen Vorbereitungszeit ein kleines Schnippchen zu schlagen, denn im Pokal "kann man auch noch ein paar Sachen testen".