Calbe (nrc) l Wenige Regel-Technik-Fehler, eine effektive Deckung und eine Torausbeute von 33 Treffern: Die Handballer der TSG Calbe scheinen allmählich da anzukommen, wo sie mit ihrer Leistung hinwollen. "Zumindest hoffe ich das", so Trainer Peter Weiß. Er hofft auch, dass seine Sieben das Niveau der Partie gegen Langenweddingen beim HV Wernigerode abrufen kann. Die Partie in der Sachsen-Anhalt-Liga beginnt heute um 19 Uhr.

Der HVW ist allerdings alles andere als ein leichter Gegner, steht derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz, fuhr zwei Erfolge ein und ist sowohl aus dem Rückraum als auch mit seinen Kreisläufern überaus torgefährlich. "Wernigerode erzeugt viel Druck auf die gegnerische Deckung", weiß der Coach.

Also muss auf Calbenser Seite, "das Zusammenspiel unserer eigenen Abwehr mit dem Torhüter ebenso effizient laufen wie gegen Langenweddingen." Weiß hofft zudem, dass Spieler wie Daniel Gieraths und Niclas Kaiser, "die beide eine hervorragende letzte Partie gespiel haben", wieder zu Bestform auflaufen.

Mathias Walther und Nils Rätzel werden dagegen nicht mit nach Wernigerode fahren können, da sie beruflich beziehungsweise privat verhindert sind. "Das ist schon bitter für uns", gesteht Weiß.