Mit nur vier Begegnungen hatten die Nachwuchs-Handballer der TSG Calbe am vergangenen Wochenende ein schmales Programm zu bewältigen. Im Fokus stand einmal mehr die männliche A-Jugend, die jedoch beim SV Irxleben 1919 mit 31:32 (12:15) unterlag und in der Tabelle nunmehr auf Rang drei abgerutscht ist.

Calbe l Die männliche E-Jugend (8.) verlor gegen den Tabellenzweiten aus Westeregeln mit 10:31 (9:14).

Bezirksliga, mJD

HT 1861 Halberstadt -

TSG Calbe 14:28 (6:11)

Mit einem deutlichen Erfolg hat die TSG einen großen Schritt in Richtung Bezirksmeister gemacht. "Wir gingen hochmotiviert in das Spiel", bestätigte Trainerin Heike Falke den moralisch guten Start, der sich jedoch nach mehreren Lattentreffern zunächst nicht an der Anzeigetafel niederschlug. "Wir sahen uns in der ersten Hälfte einer defensiven Raumdeckung gegenüber, die uns aus dem Konzept brachte", begründete Falke, schickte das Lob an ihre Jungen jedoch umgehend hinterher, "sie haben das super gemeistert und sich nicht durcheinander bringen lassen."

Tatsächlich mussten sich die Calbenser völlig umstellen. Die sprintstarken Spieler konnten nicht wie gewohnt punkten, das Zusammenspiel und die Laufarbeit mussten erhöht werden. "Jeder versuchte, sich in das Spiel einzubringen und die Verantwortung wurde nicht nur auf einzelne übertragen," unterstrich die Trainerin den geschlossenen Kampf im Team. Als letzter Mann machte auch Erik Großhennig eine gute Figur, der den erkrankten Vico Tappenbeck im Tor vertrat und seine Mannschaft von Anfang an gut in der Partie hielt. In der zweiten Hälfte entschied schließlich die bessere Kondition zu Gunsten der Saalestädter, die zudem mit einer guten Arbeit am Kreis glänzten.

Harz-Börde-Pokal, wJD

SG Lok Schönebeck -

TSG Calbe 16:21 (7:8)

Calbe fuhr im Derby ihren dritten Sieg im Kampf um den Bezirkspokal ein. Überzeugen konnte am Ende nur die zweite Hälfte, in der es Calbe aus einer starken Raumdeckung heraus gelang, bis zum 20:11 zu enteilen. "Wir haben viel zu lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen", kritisierte Trainerin Anja Dohmke. So hatte Schönebeck bereits zum 5:2 vorgelegt, ehe sich die Saalestädterinnen im Zusammenspiel fanden und mühsam die Führung übernahmen. Die SG Lok bekam hingegen erst wieder in der Schlussphase Boden unter die Füße, als sie durch eine umgestellte Abwehr zu guten Kontermöglichkeiten kam und diese auch nutzte.

TSG Calbe: Eve Mänz - Jasmin Breitkopf (2), Betty Henke (11), Fritzi Herzig (2), Sophia Kausmann, Lea Kubitz (5), Celina Pohle, Anna Schiefer, Lisa Schmidt (1)